Verlag von Kart Meyer (Gustav Krior)
in Hannover, Hinüberstr. 18, und Berlin L'A. 12, Schützenstr. 29/30.
Prüfunasexemplar steht auf Wunsch gern aratis und postfrei
bei beabfichtigter Einführung eines Lehrbuches zu Diensten
Von der Verlagsbuchhandlung.
Soeben erschien der 2. Teil von:
küm'tzr u. 8 oä^LilL 80 It, ^osolnicü (Io,- vllK.
7-"-^ n" ^ liseützil 8praolitz. ^U8gabs L.Erster 1'oil. kreis geb. NIr. 1.—, Zeb. Nlr. 1.30. ^usZalre 8.
2vsit6r keil. kreis Zel». NIr. 1.60, Asl». NIr. 2.—.
Einige Urteile der Presse über den ersten Teil.
Kchlesische Kchulzeitung, 1899, Nr. 22. In diesem Buche kommen dieselben Grund-sätze zur geschickten Ausführung, welche das Pünjer'sche „Lehr- und Lernbuch der fran-zösischen Sprache" zur Erscheinung bringt. Von der Anschauung wird ausgegangen;den Schüler wird nichts gelehrt, was seinem Anschauungskreise fern liegt, und so gehteS stufenmäßig unter steter Befolgung dieses Prinzips vorwärts. Den Kernpunkt jederLektion bildet das Lesestück, dessen Verständnis mehr durch Frage und Antwort in derenglischen Sprache als durch Übersetzung vermittelt werden soll. Die Anwendung dergrammatischen Formen und Regeln wird an Sprachstoffen, die aus den Lcsestücken ge-wonnen sind, geübt. Eine» besonderen Vorzug besitzt das Buch darin, daß eS so-fort die Schüler in den Gebrauch des Verbs einführt. Diesem Redeteil ist daherauch der größte Raum gewidmet. Die abgesondert folgende systematische Grammatik,wie die vorausgehende Lautlehre bestechen durch ihre vortreffliche Übersichtlichkeit, dieaber auch nur durch eine so kurze und klare Fassung der Regeln, wie sie in diesemBuche zu finden ist, möglich ist. — Diese Vorzüge werden dem Buche sicher zahl-reiche Freunde erwerben.
Bremer Kchulblatt, 1899, Nr. 10. Sprachliche Leistungen sind bedingt durch dieGröße des Wortschatzes, durch klare Erkenntnis der Sprachformen, durch die Fähigkeit,fremde Gedanken zu reproduzieren und durch die Gewandtheit im schriftlichen und münd-lichen Ausdruck der eigenen Gedanken. Vollständig gerecht kann der Verfasser einessprachlichen Lehr- und Übungsbuches diesen Gesichtspunkten nur dann werden, wenn erdem Anschauungsprinzipe huldigt. — Auf dem Gebiete der Fremdsprachen ist es nichtanders. Angesichts dieser Erkenntnis hat Herr Pünjer sein „Lehr- und Lesebuch derenglischen Sprache" auf Anschauung gegründet. Wie in seinem „Lehr- und Lernbuchder französischen Sprache" entnimmt der Verfasser den Stoff seiner Lektionen dem Er-fahrungskreise des Schülers, stufenweise vom Nahen zum Entfernteren fortschreitend.Vielfach sind es dieselben Gegenstände: der Baum-, der Blumen-, Obst-, Gemüsegarten,das Haus, die Famile, die Haustiere rc. In der richtigen Erwägung, daß der Schülerdurch die Stimulationskraft der Frage am leichtesten und natürlichsten zum Sprechenzu bewegen sei, bietet das erste Kapitel kleine Gespräche — „krsxarator^ Lxsreisss inLpeaüinK, Reackinx anä IVritin^". Sind durch diese Konversation die gebotenen Vokabelngeistiges Eigentum der Kinder geworden, so wird zur Übersetzung der mit jenem Stoffeim Zusammenhange stehenden deutschen Sätze geschritten, wobei Satzkonjugationen undgrammatische Belehrungen eingestreut werden. In ähnlicher Weise sind auch die beidenübrigen Kapitel bearbeitet. Auch hier bildet das Lesestück den Ausgang und Mittelpunktfür die Konversation, grammatischen Erörterungen und sprachlichen Übungen einerjeden Lektion. — DaS Buch ist demnach dnrchans empfehlenswert. A. Rs.
Mittelschule und höhere Mädchenschule, 1899, Nr. 9. Dieses treffliche Buch istnach denselben Grundsätzen bearbeitet, wie das bekannte Lehr- und Lernbuch der fran-zösischen Sprache von Pünjer, das sich der weitesten Ausbreitung erfreut. Wir sindüberzeugt, daß sich auch das vorliegende neue Buch ebenso schnell die Gunst der Neu-sprachler erobern wird, wie der französische Pünjer.
Neue Nädagogische Zeitung, 1899, Nr. 7. Diese Ausgabe 8 des Lehrbuches istnach ministeriellen Bestimmungen für das höhere Mädchenschulwesen bearbeitet. DasBuch enthält vier Teile. Der erste enthält eine kurze Behandlung der Laute und Buch-