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und nach eine kleine auserlesene Bibliothek von gediegenenWerken zu sammeln, aus der alles der Jugend gefährliche Giftentfernt wäre und die jeder ohne Bedenken benutzen könnte.Ich weiß nicht, ob ich mich täusche, aber ich glaube, die Beob-achtung gemacht zu haben, daß trotz der erwähnten Erleichterung,sich gute Bücher zu verschaffen, gegenwärtig gerade von jungenLeuten dieses Bildungsmittcl allzuhäufig vernachlässigt wird-Man fühlt sich oft versucht, die Sicherheit zu bewundern, mitder über die bedeutendsten Fragen deö sozialen, politischen undreligiösen Lebens abgesprochen wird, wüßte man nicht, wie hohlder Boden ist, auf dem diese mit so großer Bestimmtheit aus-gesprochenen Urtheile beruhen.
Wird so in vernünftiger, die Selbständigkeit des Schülersnicht beeinträchtigender Weise in der Familie an seiner intellek-tuellen Bildung mitgearbeitet, so werden die Früchte auch inder Schule nicht ausbleiben und kann der Lehrer um so bessereinen Theil seiner Zeit den Schülern widmen, die, weil sie zuHause ganz auf sich allein angewiesen oder weil sie mit wenigerTalent ausgestattet sind, nothwendig zurückbleiben und das Kon-tingent jener vermehren würden, die zum beständigen Sitzen-bleiben vcrurtheilt sind. Allerdings ist es eine schwere Geduld-prüfung für den lebhaften Lehrer, wenn neben 10 Fähigen, dierasch vorwärts schreiten, immer ein Nachzügler sich findet, Aderauf dem Marsche ermattet zurückbleibt und den Lehrer nöthigt,immer wieder zurückzugehen und die kostbare Zeit für dieseneinen zu verwenden. Aber es ist seine Pflicht — und das sollbei der Beurtheilung der Gesammtlcistung einer Schule nichtaus dem Auge gelassen werden — den Mangel natürlicher An-lagen und die Einwirkung äußerer Verhältnisse so viel möglich zuberücksichtigen, sich dieser Armen anzunehmen und ihnen die Hülfezu bieten, welche ihnen sonst niemand in der Welt leisten kann.
In dem elterlichen Hause werde das Kind auch an dieArbeit und die Ordnung gewöhnt. Mit Recht dringt man