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Vierzehn Casual-Reden : Pädagogen gewidmet / von Gustav Adolph Kadner, Lehrer
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13
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GrabeShügel Deine verwesenden Gebeine und bald wirvauch die winterliche Natur ein kaltes, weißes Leichen-tuch darüber breiten. Dvch nur auf kurze Zeit birgtdie kalte Schneedecke Deinen Aschehügel z es kommt dermilde Lenz und die freundliche Sonne Gottes lockt einHälmchen nach dem andern hervor und ein grünerTeppich schmückt Dein Grab. Das ist uns ein Sym-bol der Hoffnung! So ist auch Dein Geist in einbesseres Jenseit eingegangen.

Die Blumen, die einzeln noch nm Dein Grabblühen, werden bald, vom Hauche der herbstlich - rauhenLust getroffen, hinwelken. Dock mögen sie verblühen;unsere Liebe und unsere Treue und unsere Verbin-dung im Geiste verschwinden nimmer! Du lebstfort in den Herzen Derer, die Dick kannten, die Dichliebten. Und so sagen wir Dir denn das letzte Lebe-wohl und drücken Dir noch einmal liebend und weh-muthsvoll die Hand und sprechen voll froher Zuversicht;

Gebt dem Grabe seinen Raub,

Würmern ihre Gabe.

Geister werden nicht zu Staub,Schlummern nicht im Grabe!

Unser Vater, der Du bist im Himmel u. s. w."

4. Beim Eintritt in einen Kehrerverein.

Friede sei mit Euch!"*sTheure Amtsbrüder!

diesen ewig denkwürdigen Gruß rief der Herr einstseinen Jüngern zu, und wie hätte ich bedeutungsvol-lere Worte der Begrüßung finden können, als diese

Ev. Joh. 20, 10. 21.