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ein, denn diese Drei find ja, wie der Apostel Paulusewig-wahr sagt, das Bleibende mitten im rastloskreisenden Wechsel der Erscheinungen. (1. Cor. 13,13.)Und wohl Dem, den die Hoffnung wie ein guter Ge-nius auf seiner Erdenwanderung - begleitet! So wieder Sterne milder Glanz am Himmel unser Gemütherfreut und uns mit einem sanften Frieden beglückt,so verschont und erheitert der Stern der Hoffnung dieTage unserer Erdenwallfahrt. Hoffnung läßt nichtzu Schanden werden! Das ist ja ein allbekannteswahres Wort, und der Apostel Paulus mahnt: „Seidfröhlich in Hoffnung!" (Röm. 12,12. 2. Cor. 6,10.)
Glaube und Hoffnung sind innig vor-
über die moralische Versunkenheit seiner Feinde eifert,)einem reißenden, herabstürzenden Bergstrome seinerKraft, aber nicht seiner Wirkung nach. Kühn, schnell,gewaltig, gleich dem zuckenden Blitze — zertrümmernddas Böse — segnend. Das Raisvnnement desffl. Vaters Dinier in dem t. Tb. der „Anweisungzum Gebrauche der Bibel" S. 452 u. 453 über dieParabeln Jesu enthält hohh Wahrheit. — Auch diegnomische Lehrweise des Herrn ist so kräftig und an-regend und belebend. — Sein Glaube an Gott istunerschütterlich. Das Glauben an Gott ist überhauptbei dem ächt Religiösen so stark, daß es ein „Wissen"ist; der innere angeborene Sinn der Religiosität istbei ihm so potenzirt, daß er Gott weiß, wie jederMensch mit gesundem Auge die Sonne am Himmelweiß und nicht blos daran glaubt. Daher finden wirauch in der Sprache der wahrhaft Frommen Bezeich-nungen wie „Gott schauen — Gott im Herzen haben— ein Leben in Got) — und: Gott in ibm" — einWissen Gottes. (Mtth. 5, 8. Joh. 17, 21. 23. 1. Job.
4, 16. Apostelgesch. 17, 28. Epb. 4, 6. 1. Cor. 3,16.Ps. 73, 23 — 26. 40, 9. 42, 2. 3. Tob. 4, 6. —Luther.) Und wohl Dem, der den innern Sinn derReligiosität in so erhöhtem Grade besitzt! Ihnbeseligt eine Geistesgabe, die mehr Werth hat, alsalle andere! — (S. im großen deutschen Hausschatzeden gehaltvollen Abschnitt: „Phrenologie und Religion,
5. 620—226.)