46
Einrichtungen aus, sondern wirke auch jetzt noch durch Worte undBeispiel auf die Bildung der Gesinnung und Denkart seiner Zög-linge. Welch' einen erhebenden Eindruck macht es, wenn ein Lehrerin eine Versammlung tritt und alle Hände sich ihm entgegenstrecken,von allen Seiten Grüße an ihn gerichtet werden und alle sich drängen,nur einige Worte mit ihm zu wechseln! Von einem solchen Mannekann man mit Recht sagen: „Er ist ein Lehrer!"
Damit dies Wort auch für uns seine Geltung habe, wollen wirzunächst in der Schule getreulich unsere Pflicht erfüllen, danebenaber nicht vergessen, daß wir Lehrer der Jugend und des Volkessein müssen; dann erst wird das Wort zur Wahrheit werden: „Werdie Schule hat, hat die Zukunft."
Zu der vorstehenden Arbeit sind benutzt worden:
Rüegg, die Pädagogik in übersichtlicher Darstellung. Bern, Dalp.Schumann, Lehrbuch der Pädagogik. Hannover, Meyer.
Schütze, evangelische Schulkunde. Leipzig, Teubner.
Alb. Richter, praktischer Schulmann. Jahrgang 1879.Holtzendorff, Zeit- und Streitfragen. Heft 109: Die Volksschuleals Erziehungsschule.