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Zum Sprachunterricht der Elementarschule / von Anna Hüni ; Ill. von J. Billeter
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hat sie sechs Beine und zwei Flügel. Sie hat keinenStachel.

Sie lieht Süßigkeiten. Sie ist eine Näscherin. Sienascht von allen Speisen; darum hat man sie nicht gerne.

11. Von unsern Schwalben.

In unserer offenen Winde haben wir an einem Balkenein Vogelnest. Es ist halbrund und oben offen; es ist einSchwalbennest. Zwei kleine Baumeister haben es im Früh-ling gebaut. Sie trugen weiche Erde und Gras- und Stroh-hälmchen herbei, undklebten alles mit ihremSpeichel an den Bal-ken. Die geschicktenBaumeister sind zweiSchwalben.

Es sind muntere,flinke Gesellen. Siehaben ein blauscliwar-zes Gefieder und überdie Brust ein weißli-ches Schurzfell. Jetztim Winter ist das Nestleer.

Im Spätherbst sindsie fortgezogen über diehohen Berge und das weite Meer bis ins Mohrenland imheißen Afrika. Im Frühling kehren sie zurück und findenihr altes Nest. Sie bessern es aus oder bauen in achtTagen ein neues und füttern es mit feinen Federchen aus.

Drei bis sechs zarte Eilein werden ins Nest gelegt undin|zwölf Tagen ausgebrütet. Die jungen Vögelein sind zuerstnackt und häßlich. Sie wachsen aber schnell und bekommenbald Federchen. Sie haben immer Hunger, sperren diekurzen, weiten Schnäbel auf und schreien nach Futter.