Familienhild.
(Nach Staubs Bilderwerk).
Wir sehen in eine Stube hinein. Aut' dein Tische stelltein Christbaun). Er ist mit vielen Lichtlein geschmückt.An den Zweigen hangen Süßigkeiten.
Die gange Familie ist um den Baum versammelt. DieMutter steht neben dem Vater und legt ihm die rechteHand auf die Achsel. Auf dem linken Arm trägt sie dasjüngste Kind. Es ist ein Söhnlein. Das größere Töchter-eben reicht dem Vater die Hand und dankt für die Puppe.Der Vater sieht freundlich auf das Töchterchen und strei-chelt ihm das Kinn. Die jüngere Schwester schmiegt sichan den großem Bruder. Dieser hat. ein Schaukelpferd be-kommen und erhält von der Tante noch einen Säbel.
Die Türe ist geöffnet. Der Großvater ist herein-gekommen. Er ist, alt und schwach; darum wird er vomOnkel geführt. Die Großmutter ist müde. Sie sitzt im Lehn-stuhl und betrachtet mit Wohlgefallen den Ohristbaum.Auf ihren Knieen liegt die Katze. Diese weiß nichts vomChristbaum. Sie kehrt ihm den Kücken und hat die Augengeschlossen.
Die Kinder freuen sich über die vielen Gaben, dieihnen das Christkind geschenkt hat. Sie wollen immer lieb,fleißig und gehorsam sein. Dann kehrt das Christkindauch übers Jahr wieder hei ihnen ein.
40. Am Weihnaclitshanm.
Ha gmeint vor wenig TageSei s’ Christchind zue nis cho,
Und jetze, nei bim tusig,
Jetz iscli es wieder do!
So iscli es denk es .TölirliUf Wuclie, Tag und Stund,
Will’s alliwil na z’ Wiehnacht,
Na z’ Wiehnacht zue nis cliunnt.
llüui, Sprachunterricht. 3