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grüßen. Und zu allererst guckt ein kleines Glöcklein ansder Erde hervor. Es reckt und streckt sein schlankesgrünes Hälschen zwischen zwei grünen Blättchen hervorund zieht schnell ein schneeweißes Büchlein an. Die Sonnelächelt ihm zu! Voll Freude öffnet es sein Glöcklein undzeigt uns sechs feine Blättchen und auf jedem ein gelb-grünes Fleckchen. Ganz in der Mitte steht der Stempel.I >rum herum sind sechs Staubfäden und tragen ihre Staub-beutel.
Schneeglöcklein ist fertig. Es beginnt dem Frühlingzum Einzug zu läuten; es läutet immer zu; bis auch dieandern erwachen. Da öffnet, schon s’ Schlüsselblümchenseine Türe, schnell streckt Maßlieb das freundliche Gesichtheraus und daneben beginnt Blau-Veilchen zu blühen undzu duften.
42. Winters Ankunft.
Im weißen Pelz der WinterSteht lang schon hinter der Tür,
Ei, guten Tag, Herr Winter,
Das ist nicht hübsch von dir.
Wir meinten, du wärest, wer weiß, wie weit?Da kommst du mit einmal hereingeschneit.
Nun, da du hier bist, so mag’s schon sein;
Aber was bringst du uns Kinderlein?
„Was ich euch bringe, das sollt ihr wissen:Fröhliche Weihnacht mit Äpfeln und Nüssen,
Und Schneeballen, wie sie fallen,
Und im Jänner auch Schneemänner“. h. iuetko.
43. Fliege und Mücke.
Es flog einst eine junge FliegeVoll Mut auf einen Becher Wein,
Entschloß sich, tat drei Züge,
Und sank vor Lust ins Grab hinein.