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Fischende leimte an das Geländer, das rings um denPfahlbau lief, oder fuhr in einem ausgehöhlten Baum-stamm, dein Einbaum, über den See. Das Wasserwimmelte von Fischen, die mit der Angel oder dem^ Netze gefangen oder mit der Harpune aufgespießt
wurden.
Schriftliche Aufzeichnungen haben uns die Pfahl-bauer nicht hinterlassen. Was wir wissen, dankenwir den Funden im Seeschlamme. In demselben hatman Pfähle, Feldgeräte, Waffen, Überreste von Früch-ten, wollene und leinene Gewebe, zierliche Schmuck-sachen aufgefunden. Die Pfahlbauer verfertigtenihre Waffen und Werkzeuge zunächst aus Feuersteinoder Knochen, später aus Kupfer, nachher aus Bronze,einer Mischung von Zinn und Kupfer, und endlichaus Eisen.
Pfahlbauten hat man nicht nur im Zürichsee,(Obermeilen,Ütikon, Männedorf, Hombrechtikon, Erlen-bach, Zürich), sondern auch im Greifen- und Pfäffiker-see und im Torfmoor von Robenhausen entdeckt.
Nach Heinrich Rüegg.
2. Die Helvetier.
Die Pfahlbauer, die Ureinwohner unseres Landes,'^ mußten den Helvetiern weichen. Diese waren ein
hochgewachsenes Volk mit blonden Haaren und blauenAugen. Sie beschäftigten sich mit Jagd und Fisch-fang, Ackerbau und Viehzucht; ihre Lust war aberder Krieg. Pfeil und Bogen, Speer und Keule dien-ten als Waffen. Als Schmuck trugen Männer und