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1V7. Rat des Vaters an seinen Sohn.
Julius Sturm.
^u wanderst in die Welt hinausauf dir noch fremden Wegen,doch folgt dir aus dem stillen Hausder treu'sten Liebe Segen.
Ein Ende nahm das leichte Spiel;es naht der Ernst des Lebens.
Behalt im Auge fest dein Ziel,geh keinen Schritt vergebens!
Uimm auf die Schultern Last und Mühmit frohem Gottvertrauenund lerne, wirkend spät und früh,den eignen Herd dir bauen.
Wer sich die Ehre wählt zum Hort,den kann kein Schalk verführen;gerader Weg, gerades Wortsoll dich zum Ziele führen.
Halt hoch den Kopf, was dir auch droht,und werde nie zum Knechte;brich mit dem Armen gern dein Brotund wahre seine Rechte!
Treib nie mit Heilgen Dingen Spottund ehr auch fremden Glauben,und laß dir deinen Herrn und Gottvon keinem Zweifel rauben!
Und nun ein letzter Druck der Handund eine letzte Bitte:
„Bewahr dir treu im fremden Landdes Vaterhauses Sitte!"
108. Marseille.
Raed LloritL Lartmanv, laxeduod. (Oekürrl.)
Um Marseille genauer kennen ?u lernen, äurebvvanäsrtsleb äie 8taät gan 2 allein. Zuerst ging leb naeb <lem Haken.Das tzuartier, äas ieli passieren inuLte, ist ein vabres Babylon.Ls beberbergt alle 8xraeben unä alle Iraobten; <lie morgen-länäiseben unä akrikaniseben sinä käst in äer Mebrbsit. DerBurnus aus ^.krika ist ein gsrvöbnlieber ^.nbliok; lurban unäBes kann man überall 2 u vutrienäen baben. M^eleb ein Bebenam Baken! Bunäerte von Lebiiken zveräen aus- unä eingelaäen,Bergs von Bakkeeballen, Millionen grüner Bitronen, alle 8pe-^ereien äes Morgen- unä ^benälanäes äukten einem entgegen.Rings um äen Baken räebt sieb ein breiter Damm, äer mitbimmelboben Bäusern besetzt ist. Die Barterres sinä vonKavernen unä Magazinen eingenommen, zvelebe letztere äisLeäürknisse äes ^eevolkes bekrieäigen unä es so malerisebausstatten; äa bangen äie gestreikten Zacken, äie braunroten8aek- oäer Baskenmützen, äie bunten 8ebärxen unä Oürtel.