Buch 
Lesebuch für das sechste und siebente Schuljahr der Primarschulen des Kantons Uri / im Auftr. des h. Erziehungsrates hrsg. anlässlich der Landesausstellung Bern 1914
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sind, dann entstehen weiße Flocken, die man Schnee nennt.Ist das Wetter etwas wärmer, so sind die Schneeflockengrößer; ist die Kälte aber groß, so sind sie klein, und esentsteht dann der sogenannte Staubschnee, der mit dem Staub-regen Ähnlichkeit hat.

Der Schnee hat sür uns denselben Nutzen, wie derRegen. Überdies beschützt er die Erde mit den darauf be-findlichen Kräutern und Blumen während des Winters mitseiner „warmen" Decke. Dadurch bewirkt er, daß die jungeSaat im Schoße der Erde nicht erfriert, sondern im Früh-ling wieder aufs neue grünt, wächst und reichliche Früchtebringt." Nun wußte der kleine Adolf, wie Regen, Hagelund Schnee entstehen, und was sie schaden und nützen. Diesmachte ihm nicht wenig Freude. Wenn ich nun aberdich frage, kleiner Leser, ob dir dies auch Freude macht, waswirst du darauf antworten?

10. Kai-ometki' unä Itiki-momelkk'.

Dine Dorns belabl ibrem Dammermäckcben, in ckasVorzimmer -m geben uncl ?u seben, ob cker Barometernickt geloben sei. Das Näckcben ging unä kam sebnebmit cker Antwort Zurück: ,,blein, Nackame, er bangt nocblest am klaget."

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Das Wort Barometer beisst ant ckentseb Lcbwere-messer. Dieses Instrument misst oäer wiegt nämliebckie Lcbwere, cken Druck cker Dult ; es ist gieicbsam eineDultwage. cke tisler ein Ort liegt, ckesto grösser ist ckieDultsäule, welcbe aul ckas ollene Ducke ckes Barometersckrückt. Darum stebt ckas Quecksilber in cker längern ge-scblossenen Böbre am Users böber als in unsern Oegencken,im lbale böber als aul cken Bergen. Bei ungeläbr 10 mLteigung sinkt ckas Quecksilber um 1 mm; man kann also