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Lesebuch für das zweite Schuljahr / bearb. von Heinrich Wegmann und Adolf Lüthi
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Da ward die Mutter traurig und sagte:Aber Fritzchen, dein Vater arbeitet so fleisüg,dass er dir schöne, neue Kleidchen kaufenkann, die Mutter reinigt und bessert sie aus, und Fritzchen beschmutzt und zerreisstalles. Ist das recht von dir?

Der Knabe sah beschämt zu Boden. Erging zu seiner Mutter und sagte weinend:Lieb Mütterchen, ich will das nicht mehr tun;sei mir nicht böse! Und Fritzchen tat, wieer versprochen.

18. Das Hufeisen.

Ein Bauersmann ging mit seinem SohneThomas über Feld.Sieh, sprach derVater unterwegs,da liegt ein Hufeisen aufder Strasse. Heb es auf und steck esein!

Ei, sagte Thomas,es ist ja nicht derMühe wert, dass man sich darum bücke!

Der Vater hob das Eisen stillschweigendauf und schob es in die Tasche. Im nächstenDorfe verkaufte er es dem Schmied füreinige Pfennige und kaufte für das GeldKirschen.

Beide gingen weiter. Die Sonne schiensehr heiss. Weit und breit war kein Haus,