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Lesebuch für das zweite Schuljahr / bearb. von Heinrich Wegmann und Adolf Lüthi
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es solle mit den Füssclien wehren, damitder Schlitten nicht so schnell laufe. Alleindas Kind war nichtr stark genug, und derSchlitten flog immer schneller bergab. DieMagd lief ängstlich nach; aber sie erreichteden Schlitten nicht. Als das der Hund sah,der bei der Magd war, sprang er lautbellend dem Schlitten vor, legte sich raschquer über die Strasse hin und hielt mitseinem ganzen Leibe den Schlitten im Laufeauf. Einige Sekunden später und derSchlitten wäre mit dem Kinde über einefünf Meter hohe Gartenmauer hinunterge-stürzt. Wohl hatte der treue und verständigeHund einen Schmerzensschrei getan, als derSchlitten an seinen Körper angeprallt war;allein er hielt dennoch wacker aus undrettete so das Kind.

49. Klugheit eines Pferdes.

Es war ein freundlicher Herbsttag. Eineinspänniger Wagen kam einen ziemlichsteilen, sandigen Feldweg herunter. Mittenauf dem Wege vergnügten sich mehrereKinder mit Spielen. Der Wagen, dessenFührer zurückgeblieben war, näherte sichden Kleinen, Diese wichen sorgsam aus;