Band 
[Erster Band.]
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285
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Um Weihnachten

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3. Die Winternacht hangt schwarz und schwer,

Ihr Mantel fegt die Erde leer,

Die Erde wird ein schweigend Grab,

Ein Ton geht zitternd auf und ab:

Sterben — sterben.

4. Da horch' — im totenstillen WaldWas für ein süßer Ton erschallt?

Da sieh — in tiefer, dunkler NachtWas für ein süßes Licht erwacht?

Als wie von Kinderlippen klingt's,

Von Ast zu Ast wie Flammen springt's,

Vom Himmel kommt's wie Engelsang,

Ein Flöten- und Schalmeienklang:

Weihnacht! Weihnacht!

5. Und siehe — welch ein Wundertraum:

Es wird lebendig Baum an Baum,

Der Wald steht auf, der ganze HaknZieht wandelnd in die Stadt hinein.

Mit grünen Zweigen pocht es an:

„Tut auf, die sel'ge Zeit begann,

Weihnacht! Weihnacht!"

6. Da gehen Tür und Tore auf,

Da kommt der Kinder Zubelhauf,

Aus Türen und aus Fenstern brichtDer Kerzen warmes Lebenslicht.

Bezwungen ist die tote Nacht,

Zum Leben ist die Lieb' erwacht,

Der alte Gott blickt lächelnd drein,

Des laßt uns froh und fröhlich sein!

Weihnacht! Weihnacht!

154. Heilkgobe im Durehuus.

Don Josef Reinhart.

Wom'r a falbem Obe vor dr Wiehnecht z'Nacht g'gässe ghahei und grüstet, het dr Votier d'Latärnen azündtet und d'Pfyffenuf d'Gummode gleit. I bi mittem vorusen und i Stahl goüber Nacht zündle. Dr Vatter het gluegt bi jedem Hauptveh,äbs rächt abunde syg, het jedem mit der Gable nones trochsSchübeli Strau ahne gleit, und i bi no zum Chälbli hindere,und 's het mr d'Hand gschläcket. „Walts Gott," seit dr Vatterim Usegoh und het d'Stahlstür verbünde. Wo mr voruse