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loben, so halb und halb: Man müsse sie dieses Jahr nehmen, wieman sie finde,- es seien Haufen Rühe seil, aber das sei noch keinevon den schlechtesten; das Mästen gehe etwas hart bei grauem Heu.
Fast wie bremsen das Vieh beim Eintritt in einen Wald emp-fangen, wurden Uli und seine Ruh von Leuten umsumst, die aus-spotteten, rühmten, bald die Ruh, bald ihn, und verlangten, er sollesie schätzen, er solle doch sagen, was er fordern dürfe für so einmager Tierchen. Uli begann zu ahnen, daß die Ware besondersgesucht sei, daß er einen Schnitt machen könne. Er forderte fünfNeutaler mehr, als der Meister ihm gesagt hatte. Nun erhob sichein Gebrüll gegen ihn, wie wenn er in eine Wespern geguselt,und akkurat so fuhren die Menschen von ihm weg. Indessen be-merkte er doch, daß ihn einige nicht aus den Äugen ließen undsich den Grt merkten, wo er auf dem Markt sich und seine Ruhstellte. Einen bekannten, der vorbeiging, rief er herbei, um dieRuh ihm einen Augenblick zu halten, und durchstrich flüchtig denMarkt, um zu hören, was Rauf und Lauf sei. Er sah zu seinerFreude, daß seine Ahnung ihn nicht betrogen und heute etwasfür ihn zu machen sei. Äls er zurückkam, fand er seinen Stell-vertreter in großer Verlegenheit; es waren Räufer da, wolltenden preis wissen, und er kannte ihn nicht. Alsobald kam Uli inHandel. Er blieb bei seiner Forderung; man bot, man märtete,man ging weg, aber er merkte, daß die meisten der Bietendendie Ruh im 6uge behielten; er kam zur Einsicht, daß er um einevublone Gewinn verkaufen könne, und er tat es endlich auch,fürchtend, durch zu langes hinhalten möchte er endlich um alleRäufer kommen. Es verzögerte sich, bis er das Geld in Empfanggenommen, und es brannte eben die heißeste Nachmittagssonne,als er heimging.
Der Heimweg war mühsam, und Uli stolperte nur so daher.Als er einmal vom Stolpern sich aufschnellte, sah er das Hausdes Meisters in der Nähe. va dachte er an die vublone, die erheute verdient hatte. Es fiel ihm ein, die werde den Meister reuen,und ob es eigentlich nicht besser wäre, er verheimlichte sie ihmund redete nur von zwei oder vier Franken. Rein bekannterMensch war beim Rauf gewesen, und ein fremder Händler derRäufer. Er ersparte auf diese Weise dem Meister Arger und be-hielt nichts für sich, als was ihm von Gott und Rechts wegenzugehörte, was er in eigentlichem Sinn verdient hatte. Über