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Lesebuch für die Primar-Schulen des Kantons Appenzell Innerrhoden : drittes Schuljahr
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Sein Lager bereitet er aus Gras und Moos.Im Sommer hat das Häschen Überfluß anSpeise. Da ernährt es sich von Gras undKlee, Kraut und Rüben. Aber im Winterergeht es ihm oft schlimm genug. Dann hatdas Häslein schmale Kost. Es muß sich mitden Knospen der Sträucher und mit der Rindeder jungen Bäume begnügen. Zum Beißendienen ihm scharfe, meißelförmige Zähne. DerHase ist ein Nagetier.

3. Das Häschen hat gar viele Feinde. ImHerbst zieht der Jäger aus, es zu schießen.Hunde und Füchse stellen ihm nach. DasHäslein sucht sich zwar zu schützen. Es ducktsich aus den Boden nieder und kann so nichtLeicht gesehen werden, denn sein brauner Pelzsieht aus wie der Boden. Sodann hat derHase ein seines Gehör, mit dem er jedesGeräusch vernimmt. Endlich sucht er sich durchSchlauheit zu helfen. Wenn Hunde und Füchseihn verfolgen, so macht er plötzlich einen Seiten-sprung, daß diese an ihm vorbeirennen. Alleiner bringt es doch selten auf ein hohes Alter.