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Lesebuch für das dritte Schuljahr der Primarschulen des Kantons St. Gallen / hrsg. vom Erziehungsrate des Kantons St. Gallen
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16. Wa5 die Milder am Abend machen.

Winterabend ist die Zeitder Arbeit und der Fröhlichkeit.

Wenn die andern nähen, stricken, spinnen,dann müssen die Kinder auch was beginnen.

Wir dürfen nicht müßig sitzen und ruhn;wir haben auch unser Teil zu tun.

Wir müssen aus morgen uns vorbereitenund vollenden unsere Schularbeiten.

Und sind wir fertig mit Lesen und Schreiben,dann können wir unsere Kurzweil treiben.

Und ist der Abend auch noch so lang,wir kürzen ihn mit Spiel und Gesang.

Wer dann ein hübsches Rätsel kann,der sagt's, und wir fangen zu raten an.

Hoffmann v. Fallerslcbcn.

17. Rätsel.

1. Ich kenn' ein kleines Äßrchen,öas geht bet Tag und Macht;kein Künstler aus der ErbeHat es so sein gemacht.

2. Es geht wohl achtzig Iaßredoch einmal steht es still!

Sagt mir, wie heißt öas ÄHrchen?

Das rate, wer es will. Dieffeubn-h.

18. Liebet eure Heinde.

1. Ein Vater saß an einem schonen Sommerabend im Garten.Seine drei Kinder standen um ihn herum. Er fragte:Nun,habt ihr heute auch etwas Gutes getan?"Ja," sagte Luise,