Zb. Die Rebe am Haus.
zie Rebe, wie ein Freund es tut,will unser Elternhaus behüten,und ihre Ranken, ihre Vtiiten,sie stehen unfern Fenstern gut.
Sie kennt im Hause jedes Rind,säht keinem je ein Leid geschehen;froh mag sie alle wachsen sehenund freut sich, wenn sie glüchlich sind.
B. v. Schwarzenbach.
37. Der gefährliche Brennstoff.
1. Ein Mädchen von neun Jahren befand sich allein in derKüche. Seine Mutter hatte ihm befohlen, Erdapfel „überzutun"und im Herde anzufeuern, damit jene „lind" würden, bis sie heim-käme. Das Mädchen tat, was ihm befohlen war. Es stecktePapier und dünne Holzspäne ins Herdloch, zündete sie an undlegte dann größere Scheitchen darüber.
2. Es war ein heißer Tag. Der Rauch wollte nicht in dasKamin aufsteigen und erfüllte bald die ganze Küche. Das Feuermottete nur und wollte nicht brennen. Alles Blasen nützte nichts.Jetzt kam das Tvchterlein auf den unglücklichen Gedanken, dakonnte man mit Erdöl nachhelfen. Es nahm die Flasche von:Gestell, zog den Pfropf aus und goß von dem Erdöl über dieGlut. Plötzlich erwachte das Feuer, sprang empor in die Flasche,zersprengte diese in hundert Stücke, und das brennende Öl floß.über die Kleider der unglücklichen Köchin.
3. Das Kind stand in hellen Flammen. Was sollte es tun?Anstatt die brennenden Kleider auszuziehen oder sich aus dein Bodenzu wälzen, damit das Feuer erstickt würde, sprang eS znm offenenFenster und rief um Hilfe. Mit vieler Mühe gelang es einer her--beieilenden Frau, das Feuer zu löschen. Das arme Kind warbereits schrecklich verbrannt. Wer sich schon einmal am Feuer ge--