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geschlungen, und aus dem Rücken trägt er die „Mahd-zumme", ein hölzernes Gefäß, welches der Form nach einemTragkorb oder einer Kreze gleicht, aber aus feingeschnittenenDauben fest zusammengefügt ist. Darin hat der Wildheuerseine Mundvorräte für einige Tage und auch kleinere Werk-zeuge. Die Sense hat er der Länge nach an dem Schieberbefestigt und diesen mit dem Rechen und der Heugabel zu-sammengebunden. Dengelstock und Dengelhammer baumelndaran an einer Schnur. Der Mann wendet seine Schrittedem Stalle zu, um dort noch seine Begleiterin, die alte„Schilta", die Mahdgeiß, zu holen. Schon mehrmals hatsie ihn in die Berge hinauf begleitet, um ihm dort die Milchzu seinem Kaffee oder Kakao zu spenden und sich mit denkräftigen Alpenkräutern zu sättigen. Bald hallen dieschweren Schritte des Mannes durch die stillen Dorfgassen,und dazu klingt das Glöcklein der Ziege im Takt ihresSchrittes. Die beiden kommen bald dorthin, wo ein schmalerPfad zwischen Wiesen und Weiden in vielen Windungenhinaufsteigt nach dem nahen Walde. Hier herrscht noch tiefeStille. Nur hie und da läßt ein Vögelein wie im Traumein leises, verschlafenes Zwitschern hören. Die Ziege gibtab und zu durch leises Meckern zu verstehen, daß sie ihremHerrn folge. Das Tier hält sich im Dunkel des Waldes ganznahe an ihn, um ihn ja nicht zu verlieren. Hin und wiedersagt er ihm ein freundliches Lockwort. Da, wo der Wald sichlichtet und die Helle des Morgens Weg und Steg bessererkennen läßt, hält der Wildheuer inne, stellt seine Lastneben sich an den Wegrand und wischt den perlendenSchweiß von der Stirne. Seine Begleiterin beschnuppertihm Hände und Rocktaschen und bettelt Brot und Salz. Undnicht umsonst. Ihr Herr ist ein großer Freund der Tiere,besonders derjenigen seines täglichen Umganges. Er hältmit seiner Begleiterin ein freundliches Zwiegespräch.Bald geht es weiter. Der Weg wird schmaler und steiler.