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12. Mit groben Anfangsbnchkaven werden geschrieben:
a. Das erste Wort eines jeden Satzes.
b. Sämtliche Dingwörter.
o. Das Gute, der Zufriedene, der Reiche, Gedrucktes undGeschriebenes, das Hundert, Tausende, im Freien.
ä. Das Rauchen, das Turnen, das Hin- und Herlaufen,das Widerreden, mit Zittern und Beben. Richtiges Sprechen,Schreiben und Lesen muß von jedem Schüler gefordert werden.
v. Die Deinigen; Grüße an die Ihrigen; jedem das Seine.Dagegen: Mein Buch ist hier; wo hast du das deinige? Derbeste dieser Schüler. Diese Brüder sind verschieden; der jüngereist sparsam, der ältere dagegen verschwenderisch.
f. Das Mein und Dein, das Jenseits, das Ach und Weh.
g. In Briefen und Anreden die Fürwörter für die ange-redete Person: Du, Dir, Dich, Dein, Ihr, Euch, Sie, Ihnen.
h. Das Solothurner Volk, die Berner Alpen, ein SchweizerKanton, der Onsinger Jahrmarkt. Dagegen: Die solo-thurnischen Schulen, schweizerisches Gebiet.
Aufgaben. 1. Abschreiben, 2. Anwendung in Sätzen. 3, Diktieren.
13. Mit kleinen Anfangsbuchstaben werden geschrieben:
a. niemand, jemand, jedermann, keiner, einer, etwas, nichts,manche, viele, alle, alles, kein anderer, etwas anderes. Wirbegegneten vielen. Es wollte keiner mitgehen. Dagegen:etwas Gutes, kein Armer, nichts Böses.
b. anfangs, heute, morgen, morgens, abends, nachmittags.Dagegen: des Morgens, des Abends, Sonntags, Montags.
v. angesichts, seitens, kraft; um (Gottes) willen; falls, teils.
ä. ein paar Apfel, ein bißchen Brot, gegen bar. (Ein PaarSchuhe).
s. am besten, im voraus, fürs erste, zum zweiten, im all-geineinen, im übrigen, aufs schönste, vor alleni, vor altem.
f. größtenteils, zeitlebens, meinerseits, eimnal, zweimal,überhand, heutzutage, infolge, feldein, bergan, stromabwärts.
g. haushalten, achtgeben, stattfinden, teilnehmen; das Un-geziefer ninunt überhand; wir nehmen am Feste teil; er hält Haus.
h. jung und alt, groß und klein nahm teil; über kurz oderlang; gleich und gleich gesellt sich gern.
Aufgaben. 1. Lesen und erklären. 2. Anwendung in Sätzen.