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mutig und sagte zu den andern Fingern: Ich binbesser als ihr alle. Als das die Finger hörten, wurdensie zornig. Der Daumen sprach: Willst du nicht mehrmit uns gehen, so wollen wir auch nicht mehr mit dirgehen und dir gar nichts mehr helfen. Und so bliebensie drei Tage unwillig gegeneinander.
Da wollte das Goldfingerchen ein Blümlein pflücken.Aber der Daumen sprach: Ich helfe dir nicht, weil duso hochmütig bist. Und es mußte die Blume stehenlassen. Darauf wollte es ein Strümpfchen stricken.Allein die andern wollten wieder nicht helfen, weil esso hochmütig war. Und es konnte nicht stricken, sondernmußte die Stricknadel fallen lassen.
Da sah es ein, daß es allein nichts machen könne.Es war ihm leid, daß es so hochmütig gegen seineGeschwister gewesen war. Es weinte laut und bat umVerzeihung. Als die Finger das sahen, wurden sieihm wieder gut und halfen ihm wieder, und sie wurdennie mehr uneinig.
Die Sonnenstrahlen.
Die Sonne war aufgegangen und stand mit ihrerschönen, glänzenden Scheibe am Himmel. Sie schickteihre Strahlen aus, um die Schläfer im ganzen Landezu wecken. Da kam ein Strahl zu der Lerche. Dieschlüpfte aus ihrem Neste, flog in die Luft hinaufund sang: Liri liri li, schön ist's in der Früh. Derandere Strahl kam zu dem Häschen und weckte es auf.Das rieb sich die Augen nicht lange, sondern sprang