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Lesebuch für das fünfte Schuljahr der Primarschule des Kantons Basellandschaft
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Die Pflege der Weinrebe erfordert viel Müheund Arbeit. Das Schneiden, Anbinden und Be-hacken, das Ausbrechen der traubenleeren unddas Anbinden der mit Trauben behangenen Schosse(Geizen) sind die Hauptarbeiten des Winzers. Nichtimmer lohnt der Ertrag seiner Hände Arbeit. Oftzerstört ein Hagelwetter in wenigen Minuten dengrößten Teil der Weinernte; Pilzkrankheiten be-fallen die Blätter und die reifenden Trauben(falscher und echter Mehltau); Fröste töten imFrühling die noch jungen Schosse. Aus diesemGrunde ist in unserer Gegend schon mancherWeinberg ausgereutet und der Boden mit andernNutzpflanzen bestellt worden.

4. Der Efeu.

1. Die meisten unserer Krautpflanzen sterbenim Winter ab. Nur ihre Wurzelstöcke bleiben imBoden lebendig und treiben im Frühling neueSprosse. Bäume und Sträucher verlieren ihreBlätter und halten Winterruhe. Nur wenige unterihnen tragen jahraus, jahrein ihr grünes Kleid:sie heißen immergrüne Pflanzen. Zu ihnen ge-hört der Efeu.

2. Der Efeu ist eine vieljährige Holzpflanze .Seine Wurzeln verzweigen sich weithin im Boden.Das Stämmchen alter Pflanzen erreicht unmittel-bar über der Erde die Dicke eines Mannesarmes.Seine zahlreichen Zweige sind äußerst schlank,so daß die ganze Pflanze eine Höhe von 10 bis15 m erreichen kann. Die schlanken Zweigesind zu schwach, um sich selbst aufrecht zu halten.