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33. Zwei Gespräche.
1 .
Ich stand einmal des Morgens an dein Kreuzweg,wo der eine Weg in die Schule führt, der andere abernach der Wiese. Es war schönes Wetter. Da hörteich zwei Knaben folgendes sprechen:
„Guten Tag, Karl!"
„Guten Tag, Michel!"
„Wo gehst du hin, Karl?"
„In die Schule, Michel."
„Ei was, in der Schule ist's nicht angenehm; da^muß man lernen! Draußen auf der Wiese sollst dueinmal sehen; da ist's jetzt hübsch. Komm', wir wollendahin gehen und spielen!"
„Am Abend, Michel. Jetzt geh' ich in die Schule, ade!"
„Meinetwegen geh' du in die Schule, Karl, ich geh'nach der Wiese, ade!"
2 .
Zwanzig Jahre darnach stand ich in demselben Dorfan derselben Stelle. Es war ein böser, kalter Winter-tag. Ein blasser, ärmlich gekleideter Mensch klopfte ander Türe des Schulhauses an. Der Lehrer, ein starkerjunger Mann, öffnete diese, und ich hörte die beidenfolgendes sprechen:
„Gott grüß Euch!"
„Ich danke, was verlangt Ihr von mir?"
„Arbeit, Herr! Ich will Euch die Schulstube fegen;ich will Euch den Ofen heizen oder andere Dienste dieserArt tun. Nehmt mich aus!"
III, Schulbuch f. F.—W.
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