Buch 
Drittes Schulbuch für die Volksschulen des Kantons Wallis
Entstehung
Seite
66
JPEG-Download
 

66

i^un kommt äer Mßer mit klmte unä ^aZäkunä.Das Kotiere Kläslein springt kuroktsam aus äsmläusck. läsr sonst 80 stille ^alä ertönt vom^sagälrorn unä vom Osdell äer läunäe. lämsonstsuekt äas VVilä siok ?u retten. Die klinte knalltunä toäesxvunä stürmt äa 8 arme Tier 2u Loäen.

49. Die Wiese.

1. Laßt uns heute einen Gang zur Wiese machen!Wie freundlich dehnt sie sich vor unsern Augen aus!Sie ist eine weite, grüne Fläche, über und über mitGras und Blumen bewachsen. Heute aber sind es nichtdie Blumen, sondern die geschäftigen Menschen, welcheunsere Aufmerksamkeit aus sich ziehen. Es ist die Zeitder Heuernte. Da steht der Mäher in bloßen Hemd-ärmeln. Er wetzt die Sense, welche er gestern abendfrisch gedengelt hat. Jetzt ist sie scharf geworden, undfährt rauschend durch das hohe Gras, daß es in langenSchwaden niedersinkt. Dort sind Frauen und Jung-frauen, welche mit ihren Gabeln die Mahden auseinander-wersen und das Gras dünn über die ganze Wiese aus-breiten.

2. In einigen Stunden ist die obere Seite schon trockengeworden. Dann wird das Gras gewendet, und bis zumAbend hat die warme Sonne alles schon ziemlich gedörrt.Nun wird das halb dürre Gras zusammenbrecht undoft an kleine Hausen gebracht, damit es vom Tau nichtganz durchnäßt werde. Am folgenden Tag breitet manes nochmals aus, wendet es wiederholt, und gegen Abendist es ganz dürr geworden. Das Heu wird nun in