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Drittes Schulbuch für die Volksschulen des Kantons Wallis
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stillen, aber ein neues Fingerchen konnte er nicht an-machen.

4. Wie manchmal noch wird dem Gnaden der Ver-lorne Zeigsinger fehlen, in der Schule, beim Spiel underst später bei der Arbeit; denn so ein Zeigsinger istein gar geschickter Helfer bei den meisten Beschäftigungen.

Fisler.

112. Was der Tisch erzählt.

1. Hugo hatte einen kranken Fuß und mußte des-halb den ganzen Tag im Zimmer bleiben. Die Zeitwurde ihm sehr lang. Bald sah er den Tisch, bald dieStühle, bald den Spiegel, bald den Ofen an. Unge-duldig sagte er endlich zu ihnen:Was steht ihr dennalle so dumm um mich her? Erzählt mir doch etwasvon euch, damit mir die Zeit nicht so lang wird."

2. Da rippelte der Tisch ein wenig mit seinen Beinenund sagte:Gern, lieber Hugo. Hörst du da drübenHobeln und sägen? Meister Bertram, der Schreiner, hatdort seine Werkstatt. Einmal nahn: er Bretter, bearbeitetesie mit Hobel und Säge und fügte sie zusammen. Dannfing er an zu polieren, und bald daraus sagte er:Wiederist einer fertig." Zwei Gesellen packten mich behutsaman und trugen mich hierher. Dein Vater war damalsnoch ein kleiner Junge, als ich hier ankam. Seitdembin ich deinen Großeltern, deinen Eltern und dir einguter Freund gewesen.

3. Kaum bist du am Morgen aufgestanden, so findestdu schon aus mir ein Brot und eine Tasse Milch fürdich bereit. Mittags bedeckt man mich mit einem weißenTuche, stellt Teller hin und legt Gabeln und Messer