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Band I.
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deckte also bald jede Spur des Beduinen. Die Türken, ohne Lebens-rnittel für sich, ohne Wasser für ihre Pferde, waren wohl zwölf bisfünfzehn Stunden von ihrer Heimat entfernt und in einer ihnenganz unbekannten Gegend. Was war zu tun, als umzukehren unddem erzürnten Herrn die unwillkommene Botschaft zu bringen, dass 5Ross und Reiter und Geld verloren seien! Erst am dritten Abendtrafen sie halb tot vor Erschöpfung und Hunger mit Pferden, diesich kaum noch fortschleppten, in Mardin wieder ein. Es blieb ihnepnur der traurige Trost, über dieses neue Beispiel arabischer Treu-losigkeit laut zu zürnen, wobei sie aber doch genötigt waren, dem toPferde des Betrügers alle Gerechtigkeit widerfahren zu lassen undeinzugestehen, dass ein solches Tier nicht zu teuer bezahlt wordenwar.

Am folgenden Morgen, als eben der Priester zum Frühgebeteruft, hört der Pascha Hufschlag unter seinen Fenstern, und in den 15Hof reitet ganz harmlos unser Scheich. „Herr“, ruft er hinauf, „Herr,willst du dein Geld oder mein Pferd“? Heilmut von Moltke.

198. JVcrbefür g’gange.

Vor öppe vierzg Jahre het imene Ammelaler Dorf es neusSchulhuus solle bone würde. Am Platz, wo me's het welle abstelle ,isch e-n-alli, schönt Linde g’stande, und die het emel du dünne 20müesse. Bennzumal het i däm sälbe Dorf e Frou Pfar t rere g’läbt,wo dert jung gsi und ufg’ioachse isch. Die hei grüslig a dcir Lindeghanget] als es chlys Meileli hei sie no drunder gfätterlet u später,loo sie z’Chinderlehr müesse het, isch sie almez währed d'mZsämelüte mit ihre Gspane dert gsässe u het Meye tauschet mit ne, 25Chyde, oder toie me jyz seit , Schössli vo Rosmarin u G’ranium.Drum het es die Frou Pfarrere dunkt, es gang ere fry e Bitzvorn Ilärz ab, toenn die Linde dännechöm und sie heis Andänked’rvo heig; drum het sie du, too sie isch v’rsteigerel worde, d’rChöufer gemacht z’cho, s’isch d’r Drühjer gsi im Dorf, und het 30ihm besohle , er soll ere doch zum Andänke a ihri alli, liebi Lindeus em Holz d’rvo öppe zwo Strumpfchrugle mache.

»Ile ja, mi cha’s mache, loorum das nit u , seit d’r Ma; »öppei vierzäche Tage oder da-umc seid d’r die Chrugle i de Hängeha; cheut druf zelle, Frou Pfarreri “. 35

Jyz isch das guet gsi. Die vierzäche Tag sy ume g’gange u nodrei Woche d’rzue: aber my Mano het si nüt zeigt. Andlige, wo