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Hosen toaren ein Kunstwerk, und ich würde heute Geld dafürgeben, wenn sie zum Verkauf ausgeboten würden, und an derTafel würde ich sie aufhängen, toie eine Wandkarte, und euchmit dem Kartenstock die wunderbare Findigkeit der Mutterliebe5 zeigen, wie viel Nachdenken, wie viel Fürsorge da hineingearbeitetist in dieses ärmliche Stück Zeug, so viel, dass es selbst der ersteSchneider von Paris nicht nachmachen könnte, sondern ausrufen- müsste: So viel Geduld hat kein Schneider und keine Maschine;das kann nur eine Mutter!
10 Dann würdet ihr begreifen, wie viel Dummheit dazu gehört,über solche Hosen zu lachen. Wer so flicken mag, das kann keingewöhnlicher Mensch sein. Wenn ihr jemals solche geflickte Ilosenlrefft, denkt an das, was ich euch heute erzählt habe. Dass mandie Entstehungsgeschichte solcher geflickter Hosen versteht und15 dass man herauslesen kann, was da alles hineingearbeitet ist, dasist loichtiger, als manches andere. Warum? Weil es schlimm ist,wenn liebevolle und fleissige Arbeit ausgelacht und verspottet wird,und loeil unsere wahre Bildung sich darin zeigt, dass toir nieam unrechten Orte lachen. Zu dieser Bildung aber helfen weder20 Weltgeschichte noch Naturkunde, so wichtig sie sonst sind; nein,nur durch eigenes Nachdenken über das Leben unserer Mit-menschen kommen wir dazu.
Wenn ihr einmal so einen schön geflickten Knaben trefft, dersich vor dem Lachen seiner Kameraden schämt, so ruft ihm nur25 zu: „Du, sei stolz auf deine Mutter! Du trägst ja die kostbarstenHosen der Welt“! Ist das nicht wahr? Ist nicht Mutterliebe hinein-gewebt, und ist das nicht weit vornehmer und schöner, als wärensie gnlddurchwirht? F. w. Förster.
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227. Scherzrätüel.
a. Wer kann mir sagen, was für Pferde Stiesel tragen ?
Wie heihen die Katzen, die weder beifjen noch kratzen J
b. Wer zeigt das Kind mir an, das nie wird werden ein MannI
c. flenn mir die Rosen : Sie sind auf dem Wasser und tragen Hosen !
d. Wer weih, was für ein Tier ganz offenbarmit lloatz nickt in feiner Hrcke wart
e. Es find zwei Bruder; der eine ist mein Onkel,der andere aber nicht; wie kann das fein?
Otto Sufermeliter.
1832 - 1901 .'