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Den schönsten Bückling, und verbindlich dannDen Weg anzeigend, fuhr ich wie ein KellnerIn Sprüngen die Kajütentrepp' hinab.
Auch poltert' es alsbald mit schwerem Tritt«5 Mir nach, und, ein Pistol in jeder Hand,
Trat Meister Einaug in die Tür; doch blieb er,
Als ich mich umsah, wie ein Zaunpfahl stehn.
Denn vor ihm saß, den Hut auf einem Ohr,
Aus kurzer Pfeife Dampf und Wolken paffend,
70 Auf offner Pulvertonne Jochen Schütt,
Und ringsumher lag wie ein ZauberkreisEin breiter Streif von Pulver ausgestreut.
Wir standen hinter ihm und mucksten nicht.
Er aber, ruhig sitzen bleibend, tat,
75 Als müßt' er gar von keinem Harm und sahDen Türken an und sagte: „Guten Tag!
Was steht zu Diensten, wenn ich bitten darf" ?
Und als nun der sich wie ein PuterhahnAufplustert und in seinem KauderwelschSO Zu kollern anfängt und, wie das nicht fleckt,
Die Zähne weist und mit Gebärden droht,
Sagt Jochen Schütt: „Ja — türk'sch versteh' ich nicht,Mein lieber Herr; doch xarlW-vou8 frangais"?
Und dazu pfafft er toller stets und macht-85 Den Meerschaumkopf wie einen Schornstein sprühn,Daß mir, bei Gott, schon beucht, wir fliegen auf.
Das schien denn unserm Rinaldini auchEin schlechter Spaß; er wurde grün vor Wut,
Und plötzlich macht er kehrt und schoß hinaus.
40 Nun ging ein heftig Schnattern droben an
Und dann ein Poltern, Schieben, Ziehn und Winden,Als kehrten sie vom Schiffsraum bis aufs DeckDas Unterste zu oberst, während wirIn tausend Ängsten wie die Hühner uns45 Um unsern Kapitän zusammendrückten,
Der keine Silbe sprach und langsam nurFortqualmte. Zwar die Ladung, wußten wir,
War gut versichert; doch wir fürchteten,
Die Heiden würden, wenn sie's ausgeraubt,
100 Das Schiff aus purer Bosheit sinken machen,
Und dann, ihr Lüb'schen Türme, gute Nacht!
So ging ein langes, banges Stündlein hin.
Doch plötzlich hörten wir durch all den LärmDie Bootmannspfeife kreischen; ein entsetzlich