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Band I.
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Mußt früh und spatDas SchaufelradUmtreiben an den MühlenUnd blank und reinGeschirr und LeinDen Bauernmädchen spülen.

3. „Drum", spricht das Büchlein, „mit BedachtHab' ich aus meinem Heime

Mir bunte Blumen mitgebrachtUnd Samen, Kern' und Keime,

GedenkcmeinUnd Akelei'n,

Steinbrech und Männertreue,

Auf daß ich rechtAls MühlenknechtAn ihrer Pracht mich freue".

4. So sprach der Bach und eilte fortMit Schäumen und mit Tosen.

Ich aber brach an seinem BordGedenkemein und Rosen,

Will BlumenduftUnd BergesluftIn meine Klause bringenUnd ivill daheimMit Lied und ReimDer Berge Zauber singen.

Rudolf Baumbach.1840 — 1905 .

398. Der Gemsjäger.

1. I de Flüchne ist mys Lebe,U-n-im Tal tue-n-i ke guet;

Andri wehre nur 's vergebe:„Gang doch nit! 'S ist Gfahr umds Labe".

O, ihr liebe, gucte Lüt,

Eucs Säge nützt hie uüt!

2. Früy am Tag, we d' Sterneschyne,

Stah-n ig nuf u gah uf d' Jagd.Nn, mys Wyb u myni Chlyne,Müeßt nit uine-n Ätti gryne!^

Üse Herrgett ist dert v;

Ds Ätti wird schv umhi cho.

gryne ---- weinen.