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Band I.
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Von segnenden Winden umsungen30 Aus des Himmels leuchtender Höhe.

Und aus der Lerne

Hör' ich den Zuruf der Mutter, lieb und fröhlich:„Wie seid ihr fleißig heute" IDann erscheint sie,

38 Die Hand schirmend über den lachenden Augen,

Die feine Gestalt umflossen vom goldenen Licht:„Längst ist vorüber der Mittag;

Habt ihr nicht läuten gehört?

Kommt jetzt! Der Tisch ist bereitet".

40 Und wir wischen uns den Schweiß von der Stirn:„Gleich, Mutter, gleich.

Wir find hungrig wie Wölfe".

„Gott sei Dank", sagst du, Vater;

„wir haben das Unsrige getan.

45 Nun schenk' uns der Himmel gut WetterZu Wachstum und Ernte".

Zmmer seh' ich uns so ganz deutlichUnd hör' jedes Wortvon dir und der seligen Mutter.

80 So lange ist's her, so lange, so lange,

Und immer noch schwillt uns das HerzZn Hoffnung künftiger Ernten.

Michael Georg Aonrad.

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409. Das Lied vom Glück.

Sich der Ruh zu befleißen.

1. Ich hört' oft genug,Das Glück sei auf Reisen;Da ist's ja nicht klug,

4. Und wollt' ich wen fragen:„Wo kann ich's erjagen" ?

Merkt' keiner auf mich;

Sucht's jeder für sich.

2. So macht' ich mich aufIm rüstigen Lauf,

Um draußen auf WegenDem Glück zu begegnen.

5. Ich kam zu 'ner Brücke:„Verweilt hier das Glücke" ?Es ist hier vor JahrenVorüber gefahren.

3. Da sah ich auf GängenViel Volkes sich drängen,

Viel Lärm und viel Plunder;Das Glück war nicht drunter.

6. Zu dem Stadttor ich trat:„Ist 's Glück in der Stadt" ?Wir passen hier eben,

Ihm Einlaß zu geben.