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Band I.
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Tell. Mir fehlt der Arm, wenn mir die Waffe fehlt.

(Die Knaben kommen zurück.) ,

Walter. Vater, wo gehst du hin? t

Teil. Nach Altdorf, Knabe,

Zum Ehni. Willst du mit?

Walter. Ja freilich >vill ich.

Hedwig. Der Landvogt ist jetzt dort. Bleib weg von Altdorf!Tell. Er geht, noch heute.

Hedwig. , Drum laß ihn erst fort sein.

Gemahn ihn nicht an dich! Du weißt, er grollt uns.Bleib heute nur dort weg! Geh lieber jagen!

Tell. Was fällt dir ein?

Hedwig. Mich ängstigt's. Bleibe weg!

Tell. Wie kannst du dich so ohne Ursach quälen?

Hedwig. Weil's keine Ursach hat. — Dell, bleibe hier!

Tell. Ich hab's versprochen, liebes Weib, zu kommen.

Hedwig. Mußt du, so geh! Nur lasse mir den Knaben!

Walter. Nein, Mütterchen. Ich gehe mit dem Vater.

Hedwig. Wälti, verlassen willst du deine Mutter?

Walter. Ich bring' dir auch was Hübsches mit vom Ehni.

(Geht mit dem Vater.)

Wilhelm. Mutter, ich bleibe bei dir!

Hedwig. (umarmt ihn) Ja, du bist

Mein liebes Kind; du bleibst mir noch allein!

(Sie geht an das Hostor und folgt den Abgehenden lange mit den Augen.)

Fried. Schiller.1759 — 1805 .

k. i i