Band 
Erster Teil.
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II. Briefe.

114 . a.

Basel, den 11. Januar 1905.

Lieber Freund!

Es tut mir sehr leid, daß Du unwohl geworden bist. Hoffent-lich bist Du nicht von einer ernsten Krankheit befallen. Alle unsereFreunde bedauern es, daß Du nicht in die Schule kommen kannst.Sie lassen Dich herzlich grüßen und wünschen, wie auch ich, rechtbaldige Besserung. Wenn Du es wünschest, werde ich Dir jedenTag unsere Hausaufgaben mitteilen.

In der Hoffnung, Dich recht bald wieder gesund zu sehen,bleibe ich mit herzlichen Grüßen

Dein

treuer FreundOtto Grimm.

d. Antwort.

Basel, den 12. Januar 1905.

Lieber Otto!

Für Deinen lieben Brief danke ich Dir bestens. Zum Glückebin ich nicht ernstlich krank. Offenbar habe ich mich nur etwaserkältet. Infolge davon haben sich Husten und Schnupfen ein-gestellt. Meine lieben Eltern hielten es deshalb für ratsam, daßich einige Tage zu Hause im warmen Zimmer bliebe. Es geht