Band 
Erster Teil.
Seite
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So machet's noche, 's dunkt-mi nit so schwer.

Es isch jo blößlig um 's Probiere z'tue,

Dört hinde ligge alti Chnoche gnue."

15. Jetz rennen alli, und der Boppi schreit:„Au Chnoche ha, au Tierli zeichnen i!"

E jedem git der Vatter druf in d'HändE winzig Messerli, vo Fürstei gmacht.

Die si so spitzig und so grüsli scharf,

As jo der Boppi kei's dervo darf ha;

Er chönnt'-si Wiwi mache sunst dermit.

Die große Chinder aber sängen aUnd chritzen uf die Chnoche notinoDie allerschönste Tierlihelge scho.

16. Das freut der Vatter, wil die eig'ne ChindNit dümmer si as die im Schlangeloch.

Vo selber Stund a het-er jedesmal,

Wenn eis e-so-n-e Helge fertig Krocht,

Dem Chind us Freud e-n-ortlig Gschenkli ge:

De Buebe Pfil und Dölch, de Maitli garDie schönsten-Ohreb'hänk, vo Chole gmacht.

Und vo der Zit a isch-e Lebe gsiDort hinden in der Höhli, in dem Psuel,

Wie z'München in der erste Chünstlerschuel.

17. No setze findet dört, wer nochegrabt,

Vo Schutt verdeckt, im dunkelbrune GrundVil Fürsteimesser liggen und derbi

Au mänge Chnoche, wo vo MöntschehandRecht süferlig verziert und gschnitzlet isch.

Jo Muschle find't-er gar und wißi Zehn,

Wo Löchli hei, so daß-se-'s WibervolchHet chönne zum-e Halsband z'sämmezieh.

E mänge grüblet dene Sache no;

Doch weiß-e kein, wo d'Lüt sie ane cho.