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Schmuckgegenstände. Über viele der gefundenen Dinge konnteman nicht ins reine kommen, wozu sie gedient haben mochten,und nur durch langes Studieren und Probieren gelangten Dr.Keller und andere Forscher dazu, ihre Bedeutung zu ergründen.So stellten sie z. B. unter Benutzung von allerlei ungewöhn-lichen Dingen einen Wehstuhl zusammen, wie ihn wahr-scheinlich die Pfahlhauer benutzt hatten. Die Entdeckungder Pfahlbauten machte Dr. Keller zu einem in der ganzenWelt berühmten Manne und trug ihm Orden und Ehrenzeichenin Menge ein; allein er legte sie alle, nachdem er dafür höf-lich gedankt hatte, in seine Schublade und schmückte sichnie damit, denn er war schlicht und bescheiden. Auch warer ein herzensguter und freundlicher Mann, der besonders dieKinder liebte und gern mit ihnen Spaß und Scherz trieb.
(Freundliche Stimmen 1 , nach Dr. Ferdinand Keller.)
223. Der heilige Meinrad.
1. Sankt Meinrad floh das WaffenspielUnd zog in’ Wald hin ob der Sihl;
Er wollte nicht mehr Ritter seinUnd hauste sich als Klausner ein.
2. Und um die Zelle rings herum,
Da grub er sich ein Gärtlein um.
Zwei Rahen halfen ihm dabei
Und hielten’s vorn Geziefer frei.
3. Er hatte sie noch jung und nacktDes Sperbers Krallen abgejagt;
Gar zahm und traulich wurden sie,
Verließen ihren Retter nie.
4. Da kamen einst zwei Räuber her,
Nach Geld und Gut ging ihr Begehr.
Sie morden ihn, es fließt sein Blut;
Doch finden sie nicht Geld und Gut.