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begegnete, der in ähnlichen Geschäften ausgegangen war,nämlich um seinen Kohl zu besehen. Als der Schweinigeldes Hasen ansichtig wurde, bot er ihm einen freundlichenguten Morgen. Dieser aber, der sich ein vornehmer Herrdünkte und grausam hoffärtig war, antwortete nichts aufden Gruß des Schweinigels, sondern nahm eine gewaltighöhnische Miene an und sagte zu ihm: „Wie kommt es denn,daß du schon so früh hier im Felde umherläufst?“ „Ichgehe spazieren,“ sagte der Schweinigel. „Spazieren?“ lachteder Hase, „mich dünkt, du könntest deine Beine wohl zubesseren Dingen gebrauchen.“ Diese Antwort verdroß denSchweinigel ungeheuer; denn er konnte alles vertragen, aberauf seine Beine ließ er nichts kommen, eben weil sie vonNatur schief waren. „Du bildest dir wohl ein,“ sagte nunder Schweinigel zum Hasen, „als wenn du mit deinen Beinenmehr ausrichten könntest?“ „Das denke ich,“ sagte der Hase.„Das kommt auf einen Versuch an,“ meinte der Schweinigel,„ich pariere, wenn wir um die Wette laufen, so lauf ich dirvorbei.“ Da sagte der Hase: „Das ist zum Lachen, du mitdeinen schiefen Beinen; aber meinetwegen mag es sein, wenndu so übergroße Lust hast. Was gilt die Wette?“ „Einen gol-denen Lujedor und einen Buddel Branntwein,“ sagte derSchweinigel. „Angenommen,“ sprach der Hase, „schlag’ ein,und dann kann es gleich losgehen.“ „Nein, so große Eile hates nicht,“ meinte der Schweinigel, „ich bin noch ganz nüch-tern. Erst will ich nach Hause gehen und ein bißchen früh-stücken. In einer halben Stunde bin ich wieder hier aufdem Platze.“
Damit ging der Schweinigel; denn der Hase war es zu-frieden. Unterwegs dachte der Schweinigel bei sich: „DerHase verläßt sich auf seine langen Beine; aber ich will ihnwohl kriegen. Er ist zwar ein vornehmer Herr, aber dochein dummer Kerl, und bezahlen soll er doch.“
Als nun der Schweinigel nach Hause kam, sprach er zuseiner Frau: „Frau, zieh dich gleich an, du mußt mit mir