Band 
Dritter Teil.
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sagte der Matrose. „Nun,“ fuhr der Kapitän fort, „geben Siemir die Hand, schauen Sie mir in die Augen und versprechenSie mir auf die Ehre eines Matrosen, daß Sie nie mehr vondiesem giftigen Stoffe trinken wollen, dann bezahle ich Ihnendas Frühstück und die Heimreise.“ Der Matrose faßte dieHand des Kapitäns und gelobte, betäubender Getränke sichzu enthalten. Darauf gab ihm der Kapitän das nötige Geldund ging seiner Wege.

Nach drei Jahren, als der Kapitän durch eine der Straßenvon Bremen ging, rief eine Stimme hinter ihm: „He! Kapitän!He!“ Der Kapitän kehrte sich um, und ein gutgekleideterFremder ergriff ihn hei der Hand und fragte, ob er ihn kenne.Der Kapitän behauptete, den Fremden nie vorher gesehen zuhaben. Dieser aber gab sich als der Matrose zu erkennen,den jener vor drei Jahren gerettet habe. Der Fremde wolltedem Kapitän vierfach das Geld zurückgehen. Aber der Kapi-tän wies jede Vergütung ab und forderte den jungen Mannauf, gegen Unglückliche in gleicher Weise zu handeln. Diesersagte: „Das werde ich tun; auch habe ich mein Gelübdegehalten und werde es fernerhin halten. Mit Hilfe meinerFreunde habe ich ein Geschäft angefangen und bin hier,Waren zu verkaufen. Mein Handel geht gut, und vor kurzerZeit habe ich mich glücklich verheiratet. All dieses Glückhabe ich Ihnen zu verdanken!“

Der Kapitän wurde zu Tränen gerührt, und beide Männerschieden mit herzlichen Worten. (?)

35. Du sollst den Feiertag heiligen!

Ein ehrlicher Schmiedegeselle kam auf seiner Wander-schaft in eine Werkstatt, wo es recht tapfer herging mitHämmern und Feilen bis zum Abend, und es war ihm ebenrecht; denn er arbeitete gern. Als aber der Sonntag kamund das Hämmern nicht aufhörte und keine andere Orgel zuhören war als der Blasebalg, da war es ihm nicht ganz recht;