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wieder hervor, um sich von diesen Fortschritten besser überzeugenzu können. Er fand die Arbeit zur Vervielfältigung reif.
Nun ging's ans Abgießen und Veröffentlichen, und nach undnach kamen die Bestellungen, die freilich, da alles von Hand ge°formt und mit Ölfarbe gemalt werden mußte, sich nicht so raschausführen ließen. Bald folgten Reliefs von Palästina, Schaff-hausen, vom Breisgau, von der Schweiz. An der großen SchweizModellierte ich drei Jahre und sieben Monate. Die Einnahmenfür meine Arbeiten sollten dazu dienen, meine zahlreiche Familiemit allen Ehren durchzubringen, und es ist mir, gottlob, einwenig geraten." So erzählt der schlichte Meister seinen Werdegang.
Die trefflichen Arbeiten hatten unterdessen seinen Namen auchaußerhalb seines Vaterlandes bekannt gemacht. Seine Schöpfungenwurden immer vollendeter und naturwahrer, namentlich seit ihmvorzügliche Dufourkarte zur Verfügung stand. Die weitesteVerbreitung und ungeteilte Bewunderung fand die große AusgabeSchweiz, die auch dem Namen des genialen Bildners sogroßen Ruhm verschafft hat. Dieselbe findet sich im Bundespalastm Bern und in den meisten Museen von Stockholm bis Madrid,von London bis Neapel, ja sie fand ihren Weg selbst übersWeltmeer nach den amerikanischen Städten. Meisterwerke seinerKunst sind ferner die Gotthardgruppe, der Kriegsschau-platz des Suwarowschen Feldzuges und das 16 m ! großeRelief des Berner Oberlandes, das an der SchweizerischenLandesausstellungin Zürich gewaltiges Aufsehen erregte. Auch GeneralVloltke zollte bei dem Besuche der Ausstellung der genialen Arbeit desGeographen seine ungeheuchelte Anerkennung: „Ah, das ist Bürgi,dessen Karten der Vogesen uns beim Feldzug gegen Frankreich soTvoße, schätzenswerte Dienste geleistet haben. Ja, ja, den Mannlenn' ich schon." Einheimische und ausländische Behörden, sowiemffsenschaftliche Gesellschaften sprachen ihm ihre Anerkennung aus.^luch wir danken dem Künstler, dessen Stift die zauberische Prachtviferes Landes so hinreißend zu zeichnen verstanden hat. Joseph^ürgi lebte von 1820—1891.
(I. Giger, nach Bürgis Aufzeichngn. in „Basellandsch. Ztg.")
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