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dunkle Farbe scheint anzudeuten, daß der Fluß tiefer die^rde aufgewühlt hat als die andern Zuflüsse des Hauptstroms,^an erkennt nicht mehr des Feldbergs liebliche Tochter. Un-heimlich nahe den Dammkronen leckt der Schaum ihrer Wellen.
stürmende Hast läßt für deren Bestand um so mehr fürchten,a ^, wie man hört, gestern weiter oben ein im Bau begriffenereingedrückt wurde.
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3. Weiter geht's, hinaus aus den Langen Erlen. Anemonen^ud an den Bäumen die schwellenden Knospen, auf Ästen undZweigen das zwitschernde und singende Volk der Vögel künden,"bN unholden Wassern zum Trotz, ringsum den nahenden Frühling,ich auf der großen Heerstraße durch den Eisenbahndamm ober-Leopoldshöhe gekommen war, da tönte mir ein ferndumpfesZausen entgegen: es war wieder der Rhein, der jetzt an derHüninger Schiffbrücke seine Gewalt versuchte. Die Brücken-H», die sich sonst von beiden Ufern gegen die Mitte hin tief>Nedersenkt, war jetzt wagerecht hinüber gespannt. Bei weitermsteigen müssen, wenn nicht die Brücke überhaupt auseinander-^Nommen wird, hüben und drüben weitere Schiffe eingefügtwerden. Das Toben der Wellen macht sich auf der Brücke durch^ständiges heftiges Schüttern merklich.
In großer Zahl steht die Bevölkerung von Hüningen aufBrücke. Sie vernimmt mit einem gewissen Gruseln die Näch-st des Brückenwärters, daß nach einiger Zeit des Stillstandes°as Wasser wieder zu steigen beginnt. Im Lauf der letzten^unde hat der Strom um acht Zentimeter zugenommen. Zwei^te teilen mit, es werde noch mehr kommen. Der Regen von^Ute nacht und heute früh werde sich erst jetzt geltend machen,^ud die Fortdauer des warmen Windes werde die Schneeschmelzeweiter befördern. In der Tat zeigte der Thermometer 12 bis^ Grad Celsius, und zum Marschieren war's beinahe schwül, ob-wohl die Sonne nicht schien. Nur unmittelbar über dem Wasser,j* u f der Rheinbrücke, so gut wie gestern auf der Fähre, ganzeutlich bemerkbar, wälzte sich mit den Wellen ein kalter Luft-