Band 
Fünfter Teil.
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Diese kräftig-derbe Art der Winterfrische, die so ganz demenglischen Wesen entspricht, konnte den Franzosen nicht zusagen-Da diese aber nicht gewillt sind, die Vorteile des winterlichen ,Hochalpenaufenthalts fahren zu lassen, von dem man behauptet, daß seine Woche gleichen Erfolg für die körperliche Gesundheit sicherewie vier Wochen im Sommer, so haben sie sich eigene Kolonien imWallis angelegt, von denen Sierre-Montana und auch dasneuerdings als Winterkurort besuchte Zermatt genannt werdenmögen. Doch so gut das Oberengadin viele Nichteugländer beherbergt,so auch das Wallis manche Engländer. Den Feldmarschall Robertstraf seinerzeit die Aufforderung zur Übernahme des oberstenKommandos in Südafrika, als er in Montana weilte, und ohnevorher nach England zu reisen, unterzog er sich dem Befehl.

Unter den Schweizern hat die Sitte der Winteraufenthaltebis dahin vor allem die klassischen Gegenden des Fremdenverkehrs:die Umgebung des Vierwaldstättersees und das Berner-Oberland, bevorzugt, und zwar drückt dem eigenartig schweizeri-schen Wintersport-Leben der Ski sein Gepräge auf. Von Nor-wegen eingeführt, hat er sich unter uns außerordentlich rasch eingelebt,und der Schneeschuhsport erfreut sich gegenwärtig einer unbestrittenenBeliebtheit, weit über die Kreise der Skifahrer hinaus. Die Schnee-felder auf dem Rigi und im Engelberger Becken, dasUrserental und die Höhen um den Gotthard widerhallenjetzt mitten im Winter von den Jauchzern fröhlicher und gesunderMenschen; Graubünden hat an manch einem bescheidenen Kur-ort den Spoitleuten von bescheidener Leistungsfähigkeit das winter-liche Gebirge zugänglich gemacht; G larus verspricht eine Schule !des Wintersports zu werden; in Grindelwald, in Kander-steg, in Adelboden, in Zweisimmen finden sie sich zu-sammen, die Leute, denen ihre Stellung eine Pause mitten imWinter gestattet, und deren Gesundheit ihnen erlaubt, tagelangin der frischen, zehrenden Winterluft sich zu tummeln. Und dasteht das ganze Dorf, die Einwohnerschaft jung und alt, auf demÜbungsplatz herum, sachverständig kritisierend oder verständnislosgastend. Von der Gilde der Bergführer hat mancher sich das Lob