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bis hinauf nach Biel ausgebreitet. So hat die Stadt die Erwerbs-gelegenheit auf der Landschaft vermehrt, um alsdann aus demVertriebe der Hausindustriellen Erzeugnisse des Landvolkes reichenGewinn zu ziehen.
Den stärksten Impuls erhielt die Entwicklung der Band-industrie gegen Ende der 1660er Jahre durch die Einführungdes 16gängigen Bandstuhls aus Holland durch EmanuelHoffn,ann. Trotz jahrzehntelangem Widerstände des zünftigenPosamenterhandwerks hat sich dieser epochemachende technischeFortschritt, im Gegensatz zu seinem Verbot an andern Orten,unausgesetzt erhalten und weiter ausbreiten können. Dadurch,sowie durch ihre damals bereits hundertjährige Einbürgerung aufunserem Platze besaß die Basier Bandindustrie einen Vorsprung,den ihr niemand mehr streitig niachen konnte. Auch als nachder Zurücknahme des Edikts von Nantes im Jahre 1685 neueScharen von Glaubensverfolgten die industrielle Blüte Frankreichsnach andern Ländern deutscher Zunge zu verpflanzen begannen,hat doch die Basier Bandindustrie stetsfort ihre Vorherrschaftbehauptet.
Von großer Bedeutung wurde dann im XIX. Jahrhundertdie Einführung der Jaccardstühle im Jahre 1826 und seit1849 der Übergang zum mechanischen Betriebe. Ihren vorläufigenHöhepunkt hat die Basler Bandindustrie zu Anfang der 1870erJahre mit über 00 Millionen Franken Produktionswert erreicht.Dann begann die Konkurrenz von P a t t e r s o n im StaateNeiv-Uerseg, seit den, amerikanischen Bürgerkriege durch über-triebene Zölle geschützt, unsern Fabriken den Absatz in den Ver-einigten Staaten streitig zu machen. Seit 1879 haben die deutschenSchutzzölle fast die ganze Bandprvduklion Basels für den deutschenMarkt zur Übersiedelung über die Grenze gezwungen. ImJahre 1881 hat die schweizerische Produktion der Basler Band-fabriken nur wenig mehr über 00 Millionen Franken betragen.Zu der Konkurrenz von St. Etienne ist gegen Ende der1880er Jahre diejenige von Barmen mit ihren in ganzerStoffbreite gewobenen Schnittbändern gekommen. Alle diese