Band 
Fünfter Teil.
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O, zu erschöpfen nicht in vielen StundenDes ersten Abends war die Herrlichkeit!

Die nächsten Tage waren gleich an Funden.

Am Fenster saß ich, draußen lag verschneitDas stille Land, die Stadt mit ihren Gassen;Was galt mir dieses Stückchen Zufallswelt,

Da doch die ganze konnt' ein Arm umfassen?Was galt der Winter mir, der ich im ZeltDes Beduinen lag am Saum der Wüste,

Die gelb sich dehnte bis zum Himmelsrand,

Von wo ein See mit Stadt und Türmen grüßte.Bis das gespenstische Phantom verschwand!

Ach, damals durft' ich mein die Erde nennen!Das junge Herz, von erster Kraft geschwellt,

Sah noch des Todes Grenzstein nicht gestellt.

Sah vor sich nur unendliches Erkennen.

Kein Zweifel war in mir, ich würde schauenIn Wirklichkeit einst Kaschmirs sanfte Trist,,

Den Libanon, kurz — was an fernen GauenIm Atlas stand durch Zeichenstift und Schrift:Wo nun mein Finger glitt an den KonturenDer Isthmen und der Vorgebirge hin,

Würd' ich dereinst leibhaftig auf den SpurenBerühmter Forscher gehn — so war mein Sinn.

Doch anders ist's in Wahrheit dann gekommen.Wenn ich mich auch im eig'nen Land geregtUnd manchen frohen Weg zurückgelegt,

In fernen Meeren bin ich nie geschwommen.

Und nun sind leise durch die Tür die TageZu mir getreten, wo das Haupt sich neigtUnd vor der nahen letzten, großen FrageDie Neugier nach der Erde Ländern schweigt.

Und ohne Trauer saß' ich den Gedanken,

Daß wenig von der Welt ich nur geschaut.