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Herzen hervorgehen. Ein Volk, welches einzig die Inte-ressen der Erde als Beweggrund kennt, welches einzig aufmenschlichen Beistand rechnet, kann sich nicht zu dieserHöhe des Heldenthums erheben. Das ist nur Nationengegeben, welche ihre Hoffnung auf den Beistand desHimmels setzen, welche sich weder der Zahl noch der Ta-pferkeit der Kämpfer ausschließlich anvertrauen, und welcheihren ganzen Glauben und ihre ganze Erhebung in fol-gendem einfachen und erhabenen Wahlspruch: „Heili-ger Jakob und Spanien", zusammenfassen. DerGedanke an die Religion, — das ist der große und allge-meine Gedanke, welcher die ganze Nation aufrichtet undsie gegen die Mauren treibt. Unter dieser Eingebung füh-ren die Könige den Krieg, zeigen sich die Großen alsHelden, stürzt das Volk in den Tod. Man trotzt alle»Gefahren, um die verhaßte Fahne zu bekämpfen, derenAnwesenheit auf der Insel schon eine Beschinrpfung fürdie Christen ist. Trennet den Priester von dem Krieger,und ihr werdet sehen, wie der Arm des letztere» ermattetund erschlafft; entfernt die Bischöfe aus dem Rathe derKönige; sehet in der Eroberung einer Stadt nicht mehrdie Reinigung eines durch den Irrthum entheiligten Tem-pels, die Wiederherstellung einer alten Hauptkirche, dieWiedereinsetzung der Religion, und ihr werdet Könige,welche in der Wonne des Friedens einschlafen, abernicht Krieger und Helden haben. Wenn das Volk, dasvon den Höhen Asturiens herabsteigt und bis zu deinGestade des mittelländischen Meeres von Sieg zu Siegeilt, einen Augenblick nicht mehr unter dem Einfluß derReligion steht, so vergeht und verschwindet dieses Volkwie ein nichtiges Phantom; denn es hat kein Leben niehr,es hat keine Seele mehr, sein Bestehen ist ein unbegreif-liches Geheimniß.
Wir kennen keine Thatsache in der Geschichte, die dereben erwähnten gleichkommt; und Nichts zeigt uns deut-