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Was blinkt von jener Mauer herSo gelb und schwarz im Laube?Die Leiter an! Wie voll und schwer!Den Trauben drängt sich Beer' anBeer',
Den Ranken Tranb' an Traube.
Was rauscht und klappert dort undkracht?
Da hagelt's welsche Nüsse.
Frisch, abgchülst und ausgemacht!Wie euch der Kern cutgegcnlachtMilchweiß und maudelsüße!
Der Baun, dort mit gestütztem AstWill auch so gerne geben.
Den Apselbrecher her in Hast,
Und nehmt behend ihm seine Last,Im Winter hoch zu leben!
Am Abend Prang', o Herbst, zurSchau
Dein Opfer auf dem Tische,
Ein hoher Pyramidenbau
Von edler Frucht, gelb, rot und blau,
In lachendem Gemische!
Komm, Bvrcas, und stürme duDas Laub den Bäumen nieder!Wir machen dir das Pförtchen zuUnd essen Rufs' und Obst in Ruh'Und trinken klaren Zider.
10. Das neue Haus.
(Von Hcrm. Zager.)
Großmutter sitzt in dem neuen Haus;Es will ihr gar nicht gefallen.
Sie sieht so grämlich zum Fensterhinaus
Auf Prachtgebäude und Hallen.
Das neue Haus ist so groß und hell;Das alte war klein und düster.Doch zögGroßmutter zurück zur Stell',Wär's auch noch kleiner und wüster.
Dort hatt'sie ein liebes Fenster klein;Da saß sie vom Morgen bis Abend;Da schien so freundlich die Sonnehinein,
Großmutter wärmend und labend.
Sie sah in das grüne Feld hinausUnd hörte die Vogel singen'
Und gegenüber im GotteshausVernahm sie der Orgel Klingen.
Run hat sie das liebe Fenster nichtmehr,
Hört nicht die Orgel mehr tönen.Sie betet; da rasseln Wagen einher.Wie um die Andacht zu höhnen.
Es ist ihr alles so leer und weitIm neuen, stattlichen Hause.
Sie seufzt und wünschet herbei dieZeit
Der Ruhe in enger Klause.
11. Die Guahibomutter.
<Pon >)l. Bube.)
Sieh' dort im Kahn gebundenDas Guahiboweib!
Es bluten GeisclwundcnAn ihrem braunen Leib.
Sie denkt an ihre Kleinen,Die nun im bangen LaufFern am Ukayal weinen.
Und stöhnt zum Himmel aus.
So liegt sie voller KummerSchlaflos in tiefer Nacht,
Und, übermannt vom Schlummer,Richt weit von ihrer Wacht.
Da greift mit Mannesstärke,
Die Mutterlieb ihr gab,
Sie ungesäumt zum WerkeUnd reißt die Fesseln ab.