Buch 
Bilder aus der Weltgeschichte : ein Lehr- und Lesebuch für Gymnasien, Lehrerseminarien und andere höhere Schulen, sowie zum Selbstunterrichte / von Wilhelm Oechsli. 3. Teil (zweite Hälfte) / Neueste Geschichte bis zur Gegenwart
Entstehung
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Einige Urteile und Rezensionen über die 1. und 2. Auflagevon Dr. W. Oechsli's

„Bilder aus der Weltgeschichte", l. und il. Teil.

Die „Schweizerische Lehrerzeitung" schreibt über die erste Auslage:

„ . . . Wir erinnern uns nicht, innerhalb der letzten zehn Jahre ein einzigeswelthistorisches Schulbuch gelesen zu haben, welches auf entscheidenden Punktendem in Rede stehenden überlegen wäre.

Herr Oechsli ist von Ansang bis Ende elementar, d. h. er bringt den Lehr-stoff so, daß der unverdorbene Magen eines Schülers ohne künstliche Reizmittelihn verdauen mag. Zudem strebt er nicht nach dem Ruhme so vieler Lehrbuch-schreiber deutscher Zunge, jedenfalls langweilig zu sein; eine frischere, lebens-wärmere Darstellung im mündlichen Vortrage zu geben, als sie hier vorliegt,möchte manchem Lehrer recht schwer fallen.

Recht wenige Lehrbücher verraten in dem Maß wie das Oechsli'sche, daßder Verfasser das Zeug besaß, die hergebrachte Form nach Belieben zu ver-lassen und über den Stoff als ein eigenes zu schalten und zu walten."

In dem zu Leipzig erscheinenden „Pädagogischen Jahresbericht",redigiert von Dr. Fried. Dittes, 1879, heißt es unter anderm:

„ . .. Der Titel ist nicht so zu verstehen, als ob es sich um einzelne zu-sammenhanglose Bilder handle; der Verfasser fügt vielmehr die Bilder zu einerGesamtdarstellung der allgemeinen Geschichte zusammen. Benutzt soll das Buchwerden als Lesebuch in der Hand des Schülers, denn der Verfasser meint, wennim Schüler Lust und Liebe zur geschichtlichen Lektüre geweckt werden solle, somüsse ihm der geschichtliche Stoff nicht nur im Munde des Lehrers, sondern auchim Lehrmittel in lesbarer, anmutiger Form geboten werden. Wir müssen demVerfasser zugestehen, daß er vortrefflich zu erzählen wisse und daß seine Hoffnung,durch seine Darstellung den Schülern geschichtliche Lektüre lieb zu machen, gewißeine begründete ist. Die Anschaulichkeit der Darstellung hat die größere Aus-dehnung des Buches zur Folge gehabt; keineswegs ist aber mit dieser Ausdeh-nung eine unnütze oder der Schule gar nachteilige Anhäufung des Stoffes ver-bunden. An Namen und Zahlen bieten die vorliegenden „Bilder aus der Welt-geschichte" eher weniger, als viele der gangbarsten dünnen Leitfäden."

Die „Neue Zürcher Zeitung" vom 4. April 1880 schreibt über dieerste Auflage n. a.:

„ . . . Dabei sagt die Vorrede, daß dem Verfasser besonders auch die Dar-bietung des Lehrmittels in lesbarer, anmutiger Form als ein Hauptziel erschienensei. Es kann mit Wahrheit versichert werden, daß eben dieses Herrn vr. Oechsliwirklich gelungen ist, daß er durch die Art und Weise seiner Erzählung ein „Lese-buch" geschaffen hat, welches auch außerhalb seiner Bestimmung für die Schulegar wohl in Betracht kommen darf. Es sei also das Werk, welches den Leserbis auf die unmittelbare Gegenwart in seiner knappen Berichterstattung herunter-führt, auch nach dieser Hinsicht bestens empfohlen." Pros. Meyer von Knonau.

„Aargauer Schulblatt" Nr. 7, vom 2. April 1887:

„Das treffliche Lehrbuch besteht nicht etwa, wie man nach dem Titel des-selben annehmen könnte, aus einzelnen, zusammenhanglos aneinander gereihten„Bildern". Der Verfasser fügt die Bilder vielmehr zu einer GesamtdarstellungderallgemeinenGeschichte zusammen, und es ist ihm gelungen, ein Geschichts-lehrmittel zu erstellen, das durch seine anziehende, lesbare Darstellung im SchülerLust und Liebe zur geschichtlichen Lektüre zu wecken im stände ist. Schon dieerste Auflage hat sich die Anerkennung der Presse erworben und ist an vielenschweizerischen Lehranstalten eingeführt worden. Die vorliegende zweite Auf-lage sei hiemit bestens empfohlen.