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Schweizergeschichte für Bündner Schulen : vom Bauernkrieg bis zur Gegenwart / von F. Pieth ; mit Bildern von Rudolf Münger
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den Krieg gewonnen. Zürich mußte um Frieden bitten. Dieserkam nach langen und schwierigen Verhandlungen endlich zustande.Er lautete ähnlich wie der zweite Kappeler Frieden. Die katho-lischen Orte fühlten sich jetzt stärker als je. Darum wollten sievon einer Freiheit des Glaubens, wie sie Zürich vor dem Kriegevorgeschlagen hatte, nichts wissen. Die ausgewanderten ArtherFamilien bekamen nichts von ihrem Vermögen. Man mußte sonstfür sie sorgen.

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Im Herbst 1603 herrschte in der Eidgenossenschaft unter denregierenden Familien große Freude. Der junge König von Frank-reich, Ludwig XIV., hatte die eidgenössischen Orte eingeladen, aufseine Kosten Abgeordnete nach Frankreich zu schicken. Kurz vorherhatten nämlich alle Kantone mit Frankreich ein Militärbündnisabgeschlossen, wie das früher schon wiederholt geschehen war.Aufs neue erlaubten die eidgenössischen Obrigkeiten dem König,

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in der Schweiz 600016000 Söldner anzuwerben. Aufs neueversprach der König jedem der 13 Orte ein Jahrgeld von 3000Franken und jedem zugewandten Orte die Hälfte dieser Summe.Von den geheimen und privaten Pensionen, welche die eid-genössischen Ratsherren erhalten sollten, war im Vertrag natürlichnicht die Rede. Jahr um Jahr kamen dann die Vertreter derKantone an einem bestimmten Tage nach Solothurn, wo der