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eine große Gefahr für die menschliche Gesellschaft. Sie schädigen hat fdie Arbeitskraft des Menschen, sie erschweren diesem dadurch die wegerExistenz. Sie verunmöglichen es ihm, vielleicht für längere Zeit, demfür sich und seine Familie zu sorgen. Sie stören oder zerstören Tvielleicht Gesundheit und Glück einer ganzen Familie. Die Abwehr auchsolcher Krankheiten ist darum eine wichtige Aufgabe des Staates, bekänEr verlangt deshalb sofortige Anzeige beim Arzt oder Ortsvor- Wirststand, wenn in einem Hause eine ansteckende Krankheit auftritt, in diDiese haben dann die vorgeschriebenen Anordnungen zu treffen. Volk-Zur Verhütung von ansteckenden Krankheiten wird von den Be- grüntHürden streng darauf gehalten, daß die Eltern ihre Kinder impfen des 2und im Alter von 14—16 Jahren wiederimpfen lassen. Die lich iBehörden gestatten nur denjenigen Ärzten die Ausübung des ärzt- fangelichen Berufes, die ein eidgenössisches medizinisches Staatsexamen stattebestanden haben. Sie beaufsichtigen auch den Handel mit Lebens- mit >Mitteln durch einen Kantonschemiker, durch kantonale Lebensmittel- schräiinspektoren, durch die Gemeindevorstände und durch Fleischschauer. BuntEiner der schlimmsten Feinde der Volksgesundheit ist der es istAlkohol. Lange hat man zwar nichts davon gewußt oder wissen gebrcwollen. Lange herrschte statt dessen die Meinung, Wein, Bier, haltuBranntwein und andere alkoholische Getränke fördern die geistige fabriTätigkeit und stärken den Körper. Heute ist dieser Aberglaube Qumüberwunden. Heute weiß man, daß der Alkohol die geistige eineTätigkeit hindert, daß er überhaupt zu den allerschlimmsten Feinden Hantder Gesundheit gehört. Er macht den Körper schwach und emp- tonefänglich für jede Krankheit und besonders für die furchtbare erhälLungenschwindsucht. Er ist die Ursache vieler Geisteskrankheiten, zehntVon hundert Insassen der Irrenhäuser sind 25—30 durch den müsßAlkohol geisteskrank geworden. Der Alkohol ist auch ein Feind 2der Volkskraft. Er schädigt das Kind im Mutterleib. Er ist die schädUrsache, daß es viele totgeborene, lebensschwache und schwachsinnige schw>Kinder gibt. Der Alkohol ist ferner ein Feind des Volkswohl-standes; denn er verschlingt nicht nur das Geld des reichenMannes, er verschlingt oft auch den größten Teil dessen, was derarme Mann verdient. Unser Volk gibt für den Alkohol jährlich -100 Millionen Franken mehr aus als für die gesunde Milch, und die s50 Millionen mehr als für das nahrhafte Brot. Und d er Alkohol rotteist schließlich auch ein Feind der Sittlichkeit; denn er macht jäh- denzornig, er macht leidenschaftlich. Der Mensch weiß im Rausch kraftnicht mehr, was er tut. Sehr viele Vergehen und Verbrechen daswerden im Rausch verübt. Ein hoher Gerichtsbeamter in Zürich diech