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war für einmal abgewendet. (Ngrippas Fabel vom Magenund den Gliedern.)
3. Die veoemviin. Doch nur zn bald sahen sie sicherabermals von den Patriziern übervorteilt, besonders vor Ge-richt, da geschriebene Gesetze fehlten. Sie verlangten also, daßgeschriebene Gesetze erlassen werden. Der Senat mußtewieder nachgeben. Die Arbeit wurde (451) zehn Männern,veoemviri übertragen. Nach zwei Jahren war die Aufgabegelöst. Die Bestimmungen wurden auf zwölf Kupfertasclneingegraben (Zwölftafelgcsetze) und bildeten in der Folge dieGrundlage für die Entwicklung des römischen Rechtes.
4. Die licinischen Gesetze. Endlich zwangen äußere Not 376und erneute, gemeinsame Gefahr die Patrizier zu noch wei-teren Zugeständnissen. Um das Jahr 376 wurde auf Antragdes Volkstribuns Licinius beschlossen: a) Ein Konsul sollein Plebejer sein. d) Niemand darf mehr als 500 JuchartenGemeindelandbesitzen. Der Überschuß soll an die Plebejerverteilt werden, e) Die bezahlten Zinsen werden vom Kapitalabgezogen und der Rest des Kapitals in drei Jahresterminenbezahlt. Licinius betrat also, zum Teile wenigstens, die BahnenSolons. Ebenso wurde die Heirat zwischen Patriziern undPlebejern erlaubt.
5. Der Ausgleich. Endlich nach 200jährigem Kampfe 3vowar der Ausgleich vollendet. Die Plebejer erhielten Zutritt
zu allen Staatsümtern, sogar zum Pontifikate. Eswar um das Jahr 300 v. Chr.
4. Die Zlttterwerfrtng Italiens.
1. Neue Feinde. Schon während der Parteikämpfc im 365Innern hatte die junge Republik auch äußere Gefahren zubestehen. Die benachbarten Völker sahen Roms Blüte nurmit Neid und Furcht und warteten nur auf eine günstigeGelegenheit, ihrem Übcrdrusse Luft zu machen. (Zerstörungder Stadt Veji 395.)
2. Einfall der Gallier. Im Jahre 389 war die Stadt 389von Norden her durch die Gallier unter ihrem AnführerVrennus bedroht. (Dieser hatte auch die Städte Mailandund Bologna gegründet.) Ja schon war Rom selbst zerstört;