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Grundriss der Welt- und Schweizergeschichte für Sekundar-, Bezirks- und Realschulen, sowie die untern Klassen des Gymnasiums / von J. Helg
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hatte seine» Krieg mit Friedrich 111. beendet. Er konnte daherseine ganze Macht gegen die Eidgenossen kehren. Zudemwurden diese eben jetzt, im Augenblicke der höchsten Not undGefahr, von Österreich und Frankreich schmählich im Stichegelassen. Doch, sie verzagten nicht.

Mit einem stolzen Heere von 50,000 Mann rückte Karlvon Besangon her in die Waadt ein und lagerte zunächstvor Grandsvn. 500 Schweizer verteidigten dasselbe aber so

Schloß Graiidson.

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mutvoll und kräftig, daß alle Bemühungen Karls zur Er-oberung der Stadt umsonst waren. Da griff dieser zu einerList, indem er den bis aufs Äußerste gebrachten Helden freienAbzug versprach, wenn sie sich freiwillig ergeben. Die Schweizerthaten es, wurden aber dafür Mann für Mann teils anBäumen aufgeknüpft, teils im See ertrankt. (Mord vonGrandsvn.) Die Eidgenossen selbst erkannten darin eine Strafefür den von ihnen verübten Mord am Greifcnsee. Dennochstürmten sie jetzt gegen 20,000 Mann stark, die sich inzwischenum Neuenburg gesammelt hatten, nur um so mutiger demFeinde entgegen und besiegten ihn am 2. März 1470 in der