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Grundriss der Welt- und Schweizergeschichte für Sekundar-, Bezirks- und Realschulen, sowie die untern Klassen des Gymnasiums / von J. Helg
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21. Kaiser Warimikian I. und der Schivaöenkrieg.

1. Maximilian!. (1493- 1519.) Zu neuer Blüte undAnsehen brachte das deutsche Reich Maximilian I.. der SohnFriedrichs III. Besonders segensreich wurde seine Regierungfür Deutschland durch die Gründung des ewigen Landfriedensund die Einführung des Rcichskammergerichtes. Durch denewigen Landfrieden sollten bei Strafe der Reichsacht und Ver-lust aller Lehen undGüter von nun an

alle Befehdungenaufhören. EinRcichskammerge-richt entschied ins-künftig die Streitig-keiten unter denStänden des Rei-ches. Dazu wurdeDeutschland in zehnKreise eingeteilt,deren bewaffneterMacht die Vvllstrek-kung der Beschlüssedes Reichsgerichtesübertragen wurde.

Ebenso führteMaximilian mitHilfe der Grafenvon Thurn undTaxis das Postwesen in Deutschland ein. Die erste deutschePost war im Jahre 1516 zwischen Wien und Brüssel errichtet.

Das Ansehen und die Macht seines Hauses endlich hobMaximilian durch glückliche Fnmilienverbindungen. So ge-wann er durch seine eigene Vermählung mit Maria von Bur-gund, der Tochter Karls des Kühnen, die reichen Niederlande,während sein Sohn Philipp durch seine Gemahlin Johanna,die Tochter Ferdinands und Jsabellas, in den Besitz vonSpanien kam.

2. Der Schwabenkrieg. Anders gestaltete sich das Ver- 14SShültnis Maximilians zur Schweiz. Noch war die Schweiz

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Kaiser Maximilian.Nach A. Dürer.

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