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Geschichtslehrmittel für Sekundarschulen / von Robert Wirz ; in Verbindung mit H. Gubler
Entstehung
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17
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brücken überschritt er den Hellespont. Vorsorglich waren in Thrakienund Makedonien Vorräte angehäuft worden. Parallel mit demLandheer segelte eine gewaltige Flotte, die zahlreiche Lastfahrzeugemit Pferden und Proviant mit sich führte.

Thennopylä. Selbst die große Gefahr vermochte die Griechennicht zu einigen. Die wenigsten dachten an Widerstand, andere, wiedas mächtige Theben, traten offen zum Feinde über. Themistokleswurde die Seele der Verteidigung. Um den Peloponnesischen Bundzu größter Machtentfaltung anzuspornen und allem Zwiste vorzu-beugen, überließ man Sparta den Oberbefehl zu Lande und zu Wasser,obgleich es nur zehn Schiffe stellte und obgleich die athenische See-macht die aller anderen Staaten zusammengenommen übertraf. DieVerteidigung war eine doppelte. Mit Erfolg sperrte der Spartaner-könig Leo nid as mit 7000 Schwerbewaffneten, darunter 300 Spar-tanern, den Engpaß der Thermopylen, die Eingangspforte Grie-chenlands. An der Tapferkeit der Griechen zerschellten alle Angriffeder Perser. Aber ein griechischer Verräter führte einen Teil derPerser über einen Gebirgspfad in den Rücken der Hellenen. DerPaß war verloren. Leonidas und seine Spartaner kannten kein Zu-rückweichen. Nachdem er allen Verbündeten den Befehl zum Rück-züge gegeben hatte, deckte er ihren Abmarsch und starb mit seinenLeuten und 700 anderen Hellenen, die sich um keinen Preis vonihm trennen wollten, den Heldentod fürs Vaterland.

Salamis und Platää. Auf den Rat des Themistokles ver-teidigte die griechische Flotte den Eingang in die Meerenge zwischenEuböa und dem Festlande. Drei Kampftage brachten keine Ent-scheidung. Der Verlust der Thermopylen machte die Stellung un-haltbar. Darum segelte die Flotte nach Süden und ging, 380 Schiffestark, bei der Insel Salamis vor Anker. Das peloponnesische Land-heer hatte auf dem Isthmus Stellung genommen, wo in aller EileVerschanzungen errichtet wurden. Auf Salamis befand sich derHauptteil der attischen Bevölkerung, die auf das Drängen des Themi-stokles Athen verlassen hatte. Von hier aus konnte sie die Feuer-säulen sehen, welche ihre Stadt und Burg in Asche legten. Xerxesvergalt die Niederlage bei Marathon, indem er Attika in eine Wüsteverwandelte. Voller Schrecken wollten die Peloponnesier mit ihrenSchiffen in die Heimat zurückkehren. Da veranlaßte Themistoklesden Xerxes, die Griechen in der Meerenge einzuschließen, um eineTrennung zu verunmöglichen, ln dem Verzweiflungskampfe gegen

Wirz, Gesebichtslehrmittel. ^